Christuskirche
Niebüll, Deutschland
Aus der Geschichte des Orgelbaus der Christuskirche Niebüll
„Unter dem Vorsitz der Herren Kirchenältesten Herrn Pastor Ove Göttsche, Herrn August Lindner, Herrn Christian Brinkling, Herrn Heinrich Hartwigsen und Herrn Christian Saßen wurde die hiesige Orgel in den Monaten März und April im Jahre 1920 einer gründlichen Reinigung und Stimmung unterzogen, welche durch die Firma Marcussen und Sohn, Orgelbau-Anstalt in Apenrade, ausgeführt wurde.”
Niebüll, den 20. April 1920“ (Notiz im Orgelgehäuse)
Eine Orgel ist seit dem Kirchenneubau der Christuskirche Niebüll im Jahr 1729 nachweisbar, wahrscheinlich ein Werk von Pellworm oder Königsbüll/Nordstrand.
Im Jahre 1850 erbaute der Schleswiger Orgelbauer Cornells ein Werk mit 2 Manualen, Pedal und 16 Registern. Dieses Instrument war störanfällig, sodass der Kirchenvorstand die Firma Marcussen, Apenrade,
1896 mit dem Bau einer neuen Orgel mit 2 Manualen, Pedal und 14 Registern im heute noch vorhandenen Gehäuse beauftragte.
Um 1960 tauschte Orgelbauer Tolle, Preetz, einzelne Register aus.
Die Orgel wurde 1970 für die Kirchenrestaurierung komplett aus- und eingebaut.
1972 erweiterte Orgelbauer Paschen, Kiel, die Orgel unter Verwendung alter Pfeifen, die auch umgesetzt wurden – z. B. das Trompetenregister vom Manual in das Pedal – auf 21 Register. Den Spieltisch verlegte man auf die Prospektseite.
2009 erfolgte eine Generalreinigung und Neu-Intonation der Orgel durch die Fa. Quathamer, Bordesholm.
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Marcussen, Apenrade 1890 |
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| Hauptwerk C – f’’’’ | Schwellwerk C – f’’’’ | Pedal: C – f’ |
| Prinzipal 8’ Gedackt 8’ Oktave 4’ Flöte 4’ Quinte 2 2/3 Mixtur 4fach Trompete 8’ |
Gedackt 8’ Prinzipal 4’ Flöte 4’ Oktave 2’ Sesquialter 2fach Scharff 3-4fach Oboe 8’ |
Subbass 16’ Prinzipal 8’ Gedackt 8’ Hintersatz 4fach Posaune 16’ Trompete 4’ |
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Zwei freie Kombination, Tutti, Zungen ab |
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Christuskirche, Kirchenstr. 6, D-25899 Niebüll Videregående links – Weiterführende Links: |
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