Christuskirche Mürwik, Flensburg (D)

Die Orgel wurde von der Orgelbauwerkstatt Mühleisen aus Leonberg gebaut.
Die Einweihung erfolgte am 12. Januar 2003.
Im Oktober 2008 wurden die fehlenden Register Trompette harm. 8’ und
Clarine 4 ’eingebaut und am 02. November eingeweiht.

Werkstätte für Orgelbau Mühleisen (Leonberg) 2003 II/P 30
Hauptwerk I (C-g’’’)

Bourdon 16’
Principal 8’
Gamba 8’
Gedeckt 8’
Octave 4’
Spitzflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Superoctave 2 ‘
Mixtur 4 f. 1 1/3’
Trompete 8’
II/ I

Schwellwerk II (C-g’’’)

Geigenprincipal 8’
Bourdon 8’
Salicional 8’
Voix celeste 8’
Fugara 4’
Traversflöte 4’
Nasat 2 2/3’
Doublette 2’
Terz 1 3/5’
Fourniture 5 f. 2 2/3’
Trompete harm.8’
Oboe 8’
-Tremulant
II/II 16’

 

Pedal (C-f’)

Principalbaß 16’
Subbaß 16’
Octavbaß 8’
Violoncello 8’
Octave 4’
Posaune 16’
Trompete 8’
Clarine 4’
I/P
II/P

Mechanische Spiel- und Registriertraktu

 

Kirchengemeinde Mürwik, Fördestr. 4, D-24944 Flensburg

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchenmusik in Mürwik

Kirchengemeinde Mürwik

Orgelbauwerkstätte Mühleisen

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Heiliggeistkirche, Flensburg (D)

Heiliggeistkirche – Hellligåndskirken

 

Die Heiliggeistkirche in der Großen Straße in Flensburg stammt aus dem Jahre 1386 als Teil des Hospitals zum Heiligen Geist. Seit 1588 werden die Gottesdienste hier in dänischer Sprache gefeiert. Sie ist die Hauptkirche der Danske Kirke i Syslesvig.
Eine Orgelempore gab es schon 1640 in der Heiliggeistkirche. Die erste Orgel war ein kleines Positiv, welches Pastor Thomas Hoyer Jensen 1805 vom Amtmann von Brømbsen kaufte.
1876 wurde ein neues Instrument von Böhme og Jensen aus København angeschafft. Diese Orgel hatte 8 Register verteilt auf ein Manual und Pedal. Der Orgelprospekt (die Schauseite) war neugotisch. 1927 wurde die Orgel an die Kirche in Rylskov (Rüllschau bei Flensburg?) verkauft und durch eine größere Orgel von Zacchariassen aus Aarhus ersetzt.
Weihnachten 1975 wurde die jetzige Orgel von der Firma Peter Bruhn und Sohn aus Årslev bei Aabenraa eingeweiht. Sie hat 26 Register, verteilt auf 3 Manuale (Hauptwerk, Schwellwerk und Rückpositiv) und Pedal. Als Orgelsachverständiger hat Svend Prip, Organist am Haderslebener Dom, den Bau der Orgel begleitet. Dazu schrieb er in „Orglet“ (1/1976): „Das Schwellwerk ist unmittelbar hinter dem Hauptwerk angebracht. Die beiden Werke zeigen eine gewisse Zusammengehörigkeit. Die Disposition enthält ungewöhnlich viele Registerfamilien und Tonhöhen, wobei der französischen als auch der deutsche Barock bedacht sind, mit der Möglichkeit, auch romantische Musik zu spielen.“
Die Orgel ist in den Gottesdiensten, Amtshandlungen und Konzerten zu hören. In den Sommermonaten finden Sonnabends um 12 Uhr mehrere Mittagskonzerte mit einer halben Stunde Orgelmusik statt, in der Adventszeit sonnabends um 16 Uhr halbstündige Konzerte.

 

Disposition
P. Bruhn & Son 1975; 26 stemmer
HV:

Gedakt 16′
Principal 8′
Rørfløjte 8′
Oktav 4’
Oktav 2
Cornet III
Mixtur IV

RP:

Trægedakt 8′
Principal 4’
Rørfløjte 4′
Nasat 2 2/3′
Blokfløjte 2′
Scharf II
Krumhorn 8′

SV:

Gemshorn 8′
Salicet 4′
Tværfløjte 2′
Larigot 1 1/3′
Piccolo 1′
Trompet 8′
Vox humana 8′

PED:

Subbas 16′
Principal 8′
Quintatøn 4′
Oktav 2′
Fagot 16’

Omfang: C-g“‘, Ped.:  C-f‘
Normalkopler. Tremulanter for RP og SV
Mekanisk traktur og registratur; sløjfevindlader

Helligåndskirken, Große Straße 43

D-24937 Flensburg  

Videregående links – Weiterführende Links:

P.G Andersen & Bruhn Orgelbyggeri

Helligåndskirken Flensborg

Stadt Flensburg

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St. Dionysius, Dagebüll (D)

Die Dagebüller Orgel zählt zu den Schätzen der Dagebüller Kirche.
Sie wurde 1866 durch den Orgelbauer Marcussen & Sohn in Apenrade erbaut.

Das silberne Stiftungsschild an der Empore erinnert an die Stifterin:
„Rathmann Ludwig Carstens Frau Wittwe Margaretha Dorothea Carstensen
aus Dagebüll jetzt Rödemis schenkte diese Orgel Gott zu Ehren und der Dagebüller
Gemeinde zum Andenken im Jahre des Herrn 1866″

Die einmanualige und klangschöne Orgel ist zum großen Teil noch im
Originalzustand erhalten.
Zudem fehlt in der Reihe der neun Register die festliche Trompetenstimme.

Marcussen (1866/1898) I/P 8
Bordun 16′
Prinzipal 8´
Viola di Gamba 8´
Gedackt 8´
(Trompete 8´vakant)
Oktave 4´
Flöte 4´
Quinte 2 2/3´
Superoktave 2´
St. Dionysius, Dagebüll-Kirche, D-25899 Dagebüll
___________  

Weiterführende Links – Videregående links:

Gemeinde Dagebüll

Dagebüll-Online – Tourismus-Service

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Den Danske Kirke, Eckernförde (D)

Den Danske Kirche

Eckernförde, Deutschland

 

Kirkens Orgel (1988), bygget af orgelbygger Anders Havgaard Rasmussen, Bramming.

 

Orgelbygger Anders Havgaard Rassmussen 1988, II/P 7
Manual I (C-g’’’)

Bourdon 16’
Principal 8’
Oktav 4’
Terts 3 1/5’

Manual II (C-g’’’)

Rørgedakt 8’
Travers 4’
Tertsmixtur III

Pedal (C-f’)

Bourdon 16’ (transm.)
Terts 3 1/5’ (transm.)

Koblinger: I + II, P + I, P + II
Ostlandstr. 21, D-24340 Eckernförde
_________  

Videregående links – Weiterführende Links:

Orgelbygger Anders Havgaard Rasmussen

Danske Kirke Egernførde

 

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St. Nikolai, Flensburg (D)

St. Nikolai beherbergte eine der bedeutendsten Renaissanceorgeln Norddeutschlands, die der dänische Hoforgelbauer Nicolaus Maaß von 1604 bis 1609 im Auftrag des dänischen Königs Christian IV. gebaut hat.

Das Instrument wurde von 1707 bis 1709 von Arp Schnitger in ein barockes Orgelwerk umgebaut und erweitert. Der 15 Meter hohe und 7 Meter breite Prospekt der Orgel ist ein Meisterwerk des Flensburger Bilderschnitzers Heinrich Ringeringk. Noch heute gehört dieser prachtvolle Prospekt mit seinem kunstvollen Schnitzwerk und dazugehöriger Orgelempore zu den Größten in Nordeuropa.

Planlose Umbauten seit 1920 hatten das alte Instrument zerstört. Von 1997 bis 2009 verwirklichte der international renommierte Orgelbauer Gerald Woehl aus Marburg hier ein ehrgeiziges Projekt. Weltweit zum ersten Mal entstanden hinter dem in der ursprünglichen Farbigkeit restaurierten Prospekt zwei Stilinstrumente:
Im historischen Gehäuse als unverzichtbares Erbe die Klanggestalt der Schnitgerorgel von 1709 mit deren spezifischen Wesensmerkmalen – mit alter, mitteltöniger Stimmung und lebendiger, gleichsam “atmender“ Windversorgung aus drei traditionellen Keilbälgen, geeignet zur authentischen Wiedergabe der Musik des norddeutschen Barock. Der Spieltisch (3 Manuale und Pedal) befindet sich am Hauptgehäuse auf der alten Orgelempore Ringeringks.
Dahinter steht eine symphonische Orgel mit den Merkmalen der großen romantischen Orgeln, mit moderner, gleichstufiger Stimmung. Deren „Lunge“ besteht aus 8 Magazinbälgen, die das große Instrument mit dem nötigen Wind versorgen und es ermöglichen, dass die Orgel vom zartesten Pianissimo bis zum grandiosen symphonischen Tutti mit homogener und melodiebetonender Klanglichkeit erklingt. Diese zweite Orgel besitzt einen eigenen, freistehenden Spieltisch (4 Manuale und Pedal) auf der unter der Orgelempore liegenden Sängerempore.
Nach ihrer Fertigstellung besitzt St. Nikolai nicht nur wieder die größte Orgel des Landesteils Schleswig, sondern ein in seiner Art einzigartiges Instrument: Zu sehen ist der als nationales Kulturdenkmal eingestufte Prospekt aus der Renaissance. Zu hören sind eine große norddeutsche Barockorgel nach dem Vorbild Schnitgers und ein symphonisch-romantisches Instrument, inklusive Fernwerk auf dem Dachboden über dem Altarraum. So spiegelt diese Orgel in ihrer Gesamtheit, mit ihrer einzigartigen Verbindung von historischem Erbe und moderner Neugestaltung, selbst die bewegte Orgelgeschichte der letzten 400 Jahre an St. Nikolai wider.

Text: Michael Mages

 

Composition der klassischen Orgel nach
der Disposition von Arp Schnitger 1709
III/42
Rückpositiv I
 

Principal 8′
Quintadena 8′
Gedact 8′
Octav 4′
Floit 4′
Octav 2′
Sexquialtera 2f.
Mixtur 5-6f.
Dulcian 16′
Baarpfeife 8′

Hauptwerk II
 

Principal 16′
Bordun 16′
Octav 8′
Rohrflöte 8′
Octav 4′
Nasat 3′
Super Octav 2′
Mixtur 5-7f.
Cimbel 3f.
Trommet 16′
Trommet 8′
Vox humana 8′

Brustwerk III
 

Floit dues 8′
Blockfloit 8′
Octav 4′
Octav 2′
Sieflit 1,5′
Waldfloit 2′
Rauschpfeife 2f.
Scharf 4f.
Dulcian 8′
Crumphorn 8′

Pedal
 

Untersatz 16′
Octav 8′
Octav 4′
Rauschpfeife 2f.
Mixtur 5-6f.
Nachthorn 2′
Posaunen 16′
Trommet 8′
Schalmey 4′
Cornet 2′

Koppeln: Brust-/Hauptwerk, 2 Tremulanten, 2 Cimbelsterne am Rückpositiv, Spielanlage am alten Platz zwischen den Rückpositiven und Hauptgehäuse. Umfang der Manuale: C-c“‘, Pedal: C-d‘, jeweils mit kurzer Oktave, Stimmung: modifiziert mitteltönig, mech. Spieltraktur, Hängetraktur), mechanische Koppel, klassisches Windsystem mit 3 Keilbälgen.

Composition der symphonischen Orgel

VI/64
Hauptwerk I
 

Principal 16′
Bourdon 16′
Octave 8′
Rohrflöte 8′
Flute harm. 8′ (1)
Gambe 8′
Octave 4′
Quinte 2 2/3′
Super Octave 2′
Mixtur 5-7f.
Cornet 5f. 4
Trompete 16′
Trompete 8′
Trompette 8′ (11)

Positiv II
 

Principal 8′
Quintadena 8′
Gedackt 8′
Octave 4′
Flöte 4′
Octave 2′
Sesquialtera 2f.
Mixtur 5-6f.
Dulcian 16′
Trompete 8′
Baarpfeife 8′
– Tremulant schwach

Schwellwerk III
 

Quintaton 16′
Viole de Gambe 8′
Voix céleste 8′
Flute trav. 8′ (1)
Bourdon 8′
Dulciane 4′
Flute octav. 4′ (2)
Piccolo 2′ (3)
Bombarde 16′
Trompette harmonique 8′ (5)
Clairon harm. 4′ (6)
Basson-Hautbois 8′
Vox humana 8′
-Tremblant forte

IV. Manual
 

Solo (7)

 

Grand Cornet 3-8f.
Tuba harm. 8′ 9

Fernwerk (10)

Quintatön 16′
Echo Bordun 8′
Dulciana 8′
Vox angelica 8′
Echogambe 8′
Traversflöte 4′
Harmonia aetheria 3f.
Vox humana 8′
Horn 8′
-Tremulant

Pedal
 

Groß Bourdon 32′
Principal 16′
Gedackt 16′ (8)
Octave 8′
Gedackt 8′ (8)
Octave 4′
Nachthorn 2′
Rauschpfeife 2f.
Mixtur 5-6f.
Bombarde 16′
Posaune 16′
Trompete 8′
Clarine 4′
Schalmey 4′
Cornet 2′

Koppeln:
 

II-I, III-I, IV-I, III-I
I Bass Oct.koppel, III-I Bass Oct.koppel
IV-I Bass Oct.koppel, IV-I Disc. Oct.koppel
II Bass Oct.koppel, III Bass Oct.koppel
IV Bass Oct.koppel, IV Disc. Oct.koppel
I-P, II-P, III-P, IV-P, IV-P Disc.-Oct.koppel

 

Appels:

Appel I
Appel II
Appel III
Appel P

Anmerkungen:
 

1) überblasend ab f’
2) überblasend ab c’
3) über blasend ab c
4) ab c’ hochgebänkt
5) ab c’’ doppelte Länge
6) ab c’ doppelte Länge
7) über dem Hauptgehäuse

8) aus Bourdon 32′
9) horizontal, auf dem Dach des Schwellwerks, vom Hauptgehäuse verdeckt
10) elektrisch angespielt, im Schweller auf Dachboden über dem Chorraum
11) à la francaise

Freistehende Spielanlage auf der Empore. Umfang der Manuale: C-a“‘, Pedal: C-f‘, Stimmung gleichschwebend, mech. Spieltraktur (Hängetraktur), mech. Koppeln, elektr. Registertraktur, Setzer, Appels für die Zungen auf allen Werken. Symph. Windsystem mit 8 Bälgen, 2mal unterteilt im Schwellwerk und den symph. Registern und Zungen im Hauptwerk. Fernwerk elektr., rechts oben im Chor, Windlade und Pfeifenwerk von Marcussen und Sauer.

St. Nikolai Kirche, Südermarkt, D-24937 Flensburg

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchengemeinde St. Nikolai

Orgelbauwerkstatt Gerald Woehl

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St. Marien, Husum (D)

Erbaut 1963 Fa. Kleuker, Brackwede.
Erweitert 1996 Fa. Banzhaf, Husum.
Die Erweiterung ist ein Geschenk von Frau Irene Thordsen, Ehrenbürgerin der Stadt Husum

 

 

Disposition St. Marien zu Husum

Kleucker 1964 / Banzhaff 1990

Hauptwerk:
 

Quintadena 16
Prinzipal 8
Rohrflöte 8
Oktave 4
Spitzflöte 4
Oktave 2
Sequialter 2 f.
Mixtur 6-8 f.
Trompete 8

Rückpositiv:
 

Holzgedackt 8
Prinzipal 4
Blockflöte 4
Flachflöte2
Quinte 1 1/3
Scharf 4 f.
Bärpfeife 8

Brustwerk (Schweller):
 

gedackt 8
Rohrflöte 4
Prinzipal 2
Waldflöte 2
Terzian 2 f.
Cimbel 1/2 2 f.
Dulcian 16

Echowerk (Schweller):
 

Doppelflöte 8
Gambe 8
Schwebung 8
Traversflöte 4
Oboe 8
Clairon 4

Pedal:
 

Subbaß 16
Prinzipal 8
Gedackt 8
Oktave 4
Mixtur 6 f.
Posaune 16
Trompete 8
Trompete 4

Koppeln / Spielhilfen:
 

P-HW
P-EW
P-EW Super
P-RP

 

HW-RP
HW-BW
HW-Echowerk
HW-Echowerk 16

2 freie Kombinationen

St. Marien, Norderstraße 2, 25813 Husum
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St. Laurentius, Langenhorn (D)

Die Busch-Paschen-Orgel

Erbaut 1761 durch Johann Daniel Busch, Itzehoe als Stiftung des Sönke Ingwersen,
nachmalig Baron von Gelting. Neubau der Barockorgel 1985 durch Orgelbau Paschen,
Kiel, ermöglicht durch die Aktivitäten des Orgelbauvereins Langenhorn.

 

1761 Johann Daniel Busch – 1985 Orgelbau Paschen II/P 31
Hauptwerk
 

Quintadena 16’
Prinzipal 8’
Gedackt 8’
Oktave 4’
Spitzflöte 4’
Quinte 3’
Oktave 2’
Mixtur 5f.
Cimbel 3f.
Trompete 8’
Vox humana 8’

Brustwerk
 

Gedackt 8’
Prinzipal 4’
Rohrflöre 4’
Oktave 2’
Waldflöte 2’
Quinte 1 1/3’
Sesquialtera 2f.
Scharff 4f.
Hoboe 8’

Pedal
 

Prinzipal 16’
Subbaß 16’
Oktave 8’
Gedackt 8’
Oktave 4’
Nachthorn 2’
Mixtur 4f.
Posaune 16’
Trompete 8’
Trompete 4’

Koppeln: II/I, II/Pedal, I/Pedal
Manual-Tremulant
Brustwerk „Schwebung“ (Tremulant)
Zimbelstern

St. Laurentius, Markstraat 31, D-25842 Langenhorn

Videregående links – Weiterführende Links:

Zur Orgel und zu den Orgelkonzerten in Langenhorn

Gemeinde Langenhorn/Nordfriesland

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St. Marien, Flensburg (D)

St. Marien

Der Prospekt des Hauptwerks der Orgel wurde 1732 von Daniel Lambert Karstens geschaffen. Zwei Ecktürme mit Anschwüngen („Ohren“) flankieren den Spieltisch und das Hauptwerk, dessen Mittelturm die seitlichen Türme überragt.

Diese drei großen Türme werden von Akanthuskronen gekrönt, wobei der Mittelturm die Initialen des dänischen Königs Christian VI. aufweist. Die beiden kleineren Türme des Hauptwerks links und rechts vom Mittelturm tragen Vasen mit je drei Blüten.

Türme und Felder sind durch Akanthusschleier verhängt. Das Rückpositiv von 1983 wurde durch Schnitzwerk von S. Fuhrmann, Flensburg, dem Hauptwerk angepasst.
Die Orgel wurde 1983 von der Orgelbaufirma Marcussen & Son aus Apenrade in Dänemark erbaut. Sie hat 41 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal, zwei Schwelltritte vorne und hinten, mechanische Spieltraktur und elektrische Registratur mit 16 Setzern.

Dieser Orgelneubau unterstreicht die Bedeutung der Kirchenmusik an St. Marien, die auch die Kirche des Flensburger Bach-Chors St. Marien ist.

Nur durch Spenden vieler Flensburger Bürger wurde dieser Orgelneubau 1983 möglich.

Weiterführende Links – Videregående links

Impressionen

 

Disposition
Prospekt von Daniel Lambert Karstens (1732)
Neubau 1983 von Marcussen & Sohn (Apenrade), III/41
Hauptwerk (II)

Gedacktpommer 16’
Principal 8’
Spitzflöte 8’
Octave 4’
Blockflöte 4’
Octave 2’
Cornett 4f.
Mixtur 4-6f.
Zimbel 3f.
Trompete 8’

Schwellwerk (III)

Bordun 16’
Rohrflöte 8’
Salicional 8’
Schwebung 8’
Ital. Principal 4’
Querflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Waldflöte 2’
Terz 1 3/5’
Mixtur 6f.
Bombarde 16’
Oboe 8’
Vox humana 8’
– Tremulant

Rückpositiv (I)

Gedackt 8’
Quintatön 8’
Principal 4’
Rohrflöte 4’
Octave 2’
Sesquialterta 2f.
Sifflöte 1 1/3’
Scharff 4-5f.
Dulcian 8’
– Tremulant

Pedal

Principal 16’
Subbass 16’
Octave 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Nachthorn 2’
Hintersatz 5f.
Posaune 16’
Trompete 8’

Manualumfang: C-g’’’, Pedalumpfang: C-f’
Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur
Setzerkombinationen
St. Marien Kirche, Große Straße 58, D-24937 Flensburg

Weiterführende Links – Videregående links:

 

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St. Christian, Garding (D)

Die Orgel der Gardinger Kirche ist einmalig, weit über die Landschaft hinaus.

Der Prospekt des Hauptwerkes stammt aus dem Jahre 1512 und stellt den ältesten aus gotischer Zeit original erhaltenen Prospekt Norddeutschlands dar, der selbst in Deutschland eine Rarität ist. Das klingende Werk ging leider verloren, der Versuch aber, es 1974 durch ein neues zu ersetzen, welches dem Klangbild der Gotik nachempfunden ist, scheint gelungen.
Bei der Restaurierung des Werkes wurde berücksichtigt, daß das Gesamtwerk aus drei verschiedenen Stilepochen stammt. Das gotische Hauptwerk wurde in der Renaissance (um 1608) durch ein zusätzliches Register erweitert (heute Regal 8‘), das sich über dem Spieltisch in einem kleinen holzvergitterten Schränkchen befindet. Das Rückpositiv folgte als selbständiges Werk um 1700. Dem eigenwilligen Raum entspricht in jeder Weise ein sehr eigenwilliges Orgelwerk. Beide geben ihr Wesen erst dem preis, der sich geduldig mit ihnen beschäftigen kann. (Propst i.R. Hans-Walter Wulf)

Ganz oben im Prospekt: Der Uhu (als Zeichen der Schwermut) soll mit Armbrust und Blasrohr vertrieben werden – so wie auch die Musik alle Schwermut vertreiben soll.

 

Prospekt 1512 (Hauptwerk) und 1654 (Rückpositiv)
Erbauer: Orgelbauwerkstatt Schuke – Berlin (II/P 19)

Hauptwerk:

Regal 8‘
Prinzipal 8‘
Rohrflöte 8‘
Oktave 4‘
Mixtur 4-5f.
Trompete 8‘

Rückpositiv:

Gedackt 8‘
Rohrflöte 4‘
Prinzipal 4‘
Gemshorn 2‘
Quinte 1 1/3
Sesquialtera 2f.
Scharff 3-4f.
Tremulant
Zimbelstern

Pedal:

Subbaß 16‘
Prinzipal 8‘
Charalbaß 4‘
Hintersatz 4f.
Fagott 16‘

 

Mechanisches Regierwerk, Schleifladen, Mechanische Spieltraktur

St. Christian, Norderring, D-25836 Garding

Kirchenbüro der Mittelregion
Garding, Heverbund, Tetenbüll/Katharinenheerd und Welt/Vollerwiek
Sekretärin Inke Schauer

Markt 4, 25836 Garding
Telefon 04862/17267, Fax 04862/1033007
E-Mail kg@kirche-eiderstedt.de

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirche in Eiderstedt

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St. Marien, Grundhof (D)

 

Die erste Orgel der Kirche wird 1538 erwähnt. Die besten Pfeifen und Register werden aus der alten Orgel entfernt, dann wird sie nach Sterup veräußert, als 1741 bis 1743 der Orgelbaumeister Johann Dietrich Busch aus Itzehoe für die St. Marienkirche eine neue Orgel baut. Das Feuer von 1756 lässt nur einige Prospektpfeifen dieser Orgel unversehrt. Diese geretteten Pfeifen verwendet Johann Daniel Busch, der Sohn von Johann Dietrich Busch, der dessen Werkstatt weiterführt, für eine neue Orgel wieder. Diese hat bereits für eine Dorfkirche aufgrund ihrer Anzahl von Registern ein herausragendes Orgelwerk. Erheblich erweitert wird sie 1834 von der Apenrader Firma Marcussen & Reuter. 1894 wird sie nochmals von Hansen aus Flensburg verändert, 1956 wird sie von der Firma Tolle aus Kiel restauriert. Zuletzt wird die Orgel 1969 bis 1971 von der Firma Paschen aus Kiel instandgesetzt und neu gestaltet.

Die Grundhofer Orgel zählt heute zu den größten und besten Orgeln in ganz Angeln.

Quelle: Wikipedia

1760 Neubau der Kirche nach Blitzschlagbrand
1760/62 Neubau der Orgel durch Joh. Daniel Busch (Itzehoe
1838 Umbau durch Marcussen (Apenrade)
1894 Umbau durch Emil Hansen (Flensburg)
1956 Umbau durch Eberhard Tolle (Preetz)
1971 Umbau durch Hinrich Otto Paschen (Kiel)
dabei Erneuerung der Mechanik mit kombinierter Traktur
2011 Beschluss zur Sanierung
angestrebt wird ein Teilumbau, der sich an der historischen Disposition von Daniel Busch orientiert

 

  Hauptwerk     Brustwerk     Pedalwerk  
1. Quintatön 16′ 10. Singend Gedackt 8′ 18. Subbaß 16′
2. Prinzipal 8′ 11. Flöte 4′ 19. Prinzipal 8′
3. Gedackt 8′ 12. Prinzipal 2′ 20. Oktave 4′
4. Praestant 4′ 13. Waldflöte   21. Hintersatz 4f.  
5. Blockflöte 4′ 14 Tertian 2f.   22. Posaune 16′
6. Nasat 8 2/3 15. Scharff 3f.        
7. Flöte 2′ 16. Krummhorn        
8. Mixtur 4-5f.   17. Tremulant        
9. Dulzian 8′            
Koppeln: HW/P, BW/P, BW/H · 2 freie Kombinationen
Tutti / Zungen ab / Zimbelstern
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Versöhnungskirche, Harrislee (D)

Die Rohlf-Orgel in Harrislee
„Die ausgiebige klangliche Prüfung zeigte ein charaktervolles Pfeifenwerk, das in klanglicher Hinsicht sowohl den normalen wie auch den extravaganten Anforderungen bestens dient“, schrieb KMD Immo Wesnigk seinerzeit in seinem Prüfungsbericht.

Am 27. Oktober 1992 wurde die Orgel süddeutschen Typs geweiht, gebaut von der Firma Johannes Rohlf aus dem Schwarzwald. Der Prospekt, ein Entwurf des Architekten Peter Kahlcke, orientiert sich an dem Innenraum der Harrisleer Versöhnungskirche und ist im Stil des Expressionismus der 1920er Jahre gehalten.

Die Orgelbaumeister und Orgelbauer Manfred Zeller, Peter Eckert, Mathias Jung, Tudor
Roberts, Friedemann Seitz, Tobias Merkle, Mathias Mebold und Sebald Endner haben die Orgel in ca. 5.800 Arbeitsstunden gebaut. Verwendet wurden Eiche für Gehäuse, Technik und Holzpfeifen, Zinn und Blei für die Metallpfeifen. Das Pfeifenwerk ist in Terzen aufgestellt. Die Steuerung der Pfeifenventile durch die Tasten und Register geschieht mechanisch. Zwei Keilbälge bilden quasi die Lunge der Orgel.

„Zum Wohlgefühl des Orgelspielenden trägt auch die ästhetisch so gut gelungene Gestaltung der Spieleinrichtung bei“, schrieb Wesnigk weiter.
Überzeugen Sie sich gerne selbst!

Disposition

I. Manual – Hauptwerk (C-g’’’)

Principal 8’
Rohrflöte 8’
Octave 4’
Holzflöte 4’
Nasard 2 2/3’
Octave 2’
Terz 1 3/5’
Mixtur 2-3f. 1 1/3’
Trompete 8’

II. Manual – Unterwerk (C-g’’’)

Holzgedackt 8’
Salicional 8’
Principal 4’
Rohrflöte 4’
Waldflöte 2’
Quinte 1 1/3’
Vox humana 8’
Pedal (C-f’)
Subbass 16’
Flöte 8’
Doppelflöte 4’
Fagott 16’

Koppeln II/I, II/P, I/P, Kanaltremulanten für HW und UW

Versöhnungskirche, Süderstr. 102, D-24955 Harrislee

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Kirchengemeinde Harrislee

Orgelbau Rohlf
Gemeinde Harrislee

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St. Nikolai, Kappeln (D)

1709 wurde erstmals eine Orgel in der alten Kappelner Kirche erwähnt. Von Orgelbauern aus Altona, Apenrade, Flensburg, Hannover, Schleswig und Lübeck wurde sie seither immer wieder umgebaut oder repariert. In den Jahren 2011 bis 2014 schuf die Fa. Reinalt Klein aus Lübeck schließlich einen Neubau, der im Juni 2014 festlich geweiht wurde.

Die genauen Einzelheiten ihrer wechselvollen Geschichte finden Sie hier: http://www.orgelbauverein-kappeln.de/historie.html

Disposition der Orgel
Hauptwerk
(C, D-f“‘)

1. Prinzipal 16′
2. Prinzipal 8′ (ab a° doppelt besetzt)
3. Gedackt 8′
4. Spillpfeife 8′
5. Oktave 4′
6. Nachthorn 4′
7. Quinte 3′
(historisch)
8. Oktave 2′
9. Spitzflöte 2′
10. Mixtur 2′, 4-5f
11. Großmixtur 4-7f
12. Cornett 3f
(optional)
13. Fagott 16′
14. Trompete 8′

Oberwerk
(C, D-f“‘)

1. Prinzipal 8′
2. Gedackt 8′ (historisch)
3. Quintatön 8′
4. Gambe 8′
5. Fugara 8′
(historisch)
6. Oktave 4′
7. Rohrflöte 4′
8. Nasat 3′
9. Oktave 2′
10. Terz 1 3/5′
(optional)
11. Sesquialtera 2f
12. Scharff 1′, 4f
13. Vox humana 8′ (historisch)
14. Dulzian 8′

Pedal
(C, D-f‘)

1. Untersatz 32′
(ab c° Tr. 16′ Pr.)
2. Prinzipal 16′ (Transmission aus HW)
3. Subbass 16′
4. Prinzipal 8′
5. Gedackt 8′
6. Rohrquinte 6′ (optional)
7. Oktave 4′
8. Nachthorn 2′
9. Mixtur 2 2/3′, 5f
10. Posaune 16′
11. Trompete 8′
12. Trompete 4′

Koppeln II/I,  I/P,  II/P
Mechanische Spiel- und Registertraktur
Tremulant auf das gesamte Werk
Zimbelstern
Stimmung: Bach-Kellner
Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 16°
Erbauer: Orgelbaufirma Reinalt J . Klein, Lübeck
Intonation: Reinalt J. Klein
Orgelsachverständiger: KMD Hans-Martin Petersen, Travemünde

Der Neubau der Orgel wurde nötig, weil die Vorgängerorgel der Fa. Kleucker von 1960 völlig marode war.Die neue Orgel ist die dritte in der St. Nikolai-Kirche und orientiert sich wieder am Stil der Kirche (Spätbarock).   Der Spieltisch musste, wie bei der ersten Orgel auch, hinter der Orgel platziert werden, da sie sich im historischen Prospekt von 1792 befindet, der mit Altar und Kanzel zusammen eine Einheit bildet. Vier historische Register aus der ersten Orgel konnten übernommen werden. Weitere historische Pfeifen von Jacob Scherer aus dem 16. Jahrhundert wurden nicht übernommen, da sie sich nicht schlüssig in das Konzept einbinden ließen (Stimmtonhöhe, Stimmung). Sie sind derzeit eingelagert. Über ihre weitere Verwendung steht eine Entscheidung noch aus.

Die Weihung erfolgte am Samstag, 07.06.2014 in einem Festgottesdienst durch Landesbischof Gerhard Ulrich.

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St. Johannis, Nieblum auf Föhr (D)

 

Die Orgel in der St. Johanniskirche in Nieblum auf Föhr wurde 1838 auf einer 1660
eingezogenen Orgelempore eingerichtet. Die zeitgenössische Erweiterung erfolgte
1976 bis 1978 mit 33 Registern und vier Werken und kostete 380.000 DM.

Der Orgelbaumeister war Philipp Kleuker, der 1988 starb.
Die herstellende Firma hat ihren Sitz im Bielefelder Ortsteil Brackwede.

 

Disposition der Orgel (III/P 32)
erbaut von der Firma Detlef Keuker, Bielefeld 1976-78
Umbau durch die Firma Lothar Banzaf, Husum 1994

Hauptwerk (II)

Pommer 16′
Prinzipal 8′
Rohrflöte 8′
Oktave 4′
Blockflöte 4′
Quinte 2 2/3′
Oktave 2′
Mixtur 4-5f. 1 1/3′

 

Rückpositiv (I)

Gedackt 8′
Prinzipal 4′
Rohrflöte 4′
Oktave 2′
Sifflöte 1 1/3′
Sesquialtera 2 f.
Scharff 4 f. 1′
Holzkrummhorn 8′
Tremulant

Schwellwerk (III)

Koppelflöte 8′
Salicet 8′
Gemshorn 4′
Spitzflöte 2′
Terzian 2 f.
Prinzipalmixtur 5 f. 4′
Oboe 8′
Vox humana 8′
Tremulant

Pedal

Subbaß 16′
Offenbaß 8′
Spitzflöte 8′
Choralbaß 4′
Choralbaß 2′
Hintersatz 4 f. 2 2/3′
Fagott 16′
Trompete 8’

Koppeln und Spielhilfen: I/II, III/II, I/Ped., II/Ped., III/Ped.,
drei freie Kombinationen, Zungeneinzelabsteller, Zungen ab, Tutti .

St. Johannis, Wohldsweg 3, D-25938 Nieblum / Föhr

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchengemeinde St. Johannis, Nieblum auf Föhr

Gemeinde Nieblum

www.friesendom.de

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St. Georg, Oeversee (D)

Die Orgel wurde 1846 bei der Firma Marcussen in Aabenraa gebaut und von Reuter intoniert (Ergänzung 1966).

 

Disposition (I/P 11)

Manual:
Bourdon 16’
Principal 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Quinte 2 2/3’
Superoktave 2’
Terz 1 3/5’
Gambe 16’ – Diskant
Pedal:
Subbaß 16’
Violoncello 8’ 

Pedalkoppel

Umfang: Manual: C-f’’’
Pedal: C-d’

Marcussen 1846
Restaurierung:
Paschen Kiel Orgelbau 2004

 

St. Georg, Am Brautplatz 29, D-24988 Oeversee

Videregående links – Weiterführende Links:

Oeversee

Oeversee – Kirche

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St. Marien, Rendsburg (D)

Bereits sehr früh hatte die 1287 errichtete Kirche St. Marien Rendsburg eine Orgel. Ein Renovierungsbericht von 1420 belegt das. Nur der Ratzeburger Dom hatte nachweislich in dieser Zeit ebenfalls eine Orgel.
Dieses Orgelwerk wurde in späterer Zeit immer wieder umgebaut und vergrössert. Später, um 1570, kam auf dem Lettner eine vergoldete Chororgel dazu. Die Musik hatte in St. Marien immer einen grossen Stellenwert.
In der langen Reihe der hauptberuflich angestellten Organisten sticht besonders einer hervor: Christian Flor
Inzwischen zählt der später in Lüneburg tätige Organist zu einer wichtigen Figur des musikalischen Frühbarock in Norddeutschland.

Die jetzige Hauptorgel ist von 1972 von der Firma Walcker aus Ludwigsburg. Von der Firma Paschen technisch überarbeitet und neu intoniert ist sie vor allem wegen der zwei Schwellwerke für romantische und morderne Literatur gut geeignet. Die Chororgel der Firma Hillebrand ist der Nachbau einer Renaissanceorgel. Zu Begleitzwecken steht eine Truhenorgel der Firma Babel zu Verfügung.

 

 

Disposition der Walcker 1972/ Paschen 1995 – Orgel (III/P 44)

Positiv (III)

1. Gedackt 8‘
2. Prinzipal 4‘
3. Rohrflöte 4‘
4. Singend Oktav 2‘
5. Terzflöte 1 3/5‘
6. Sifflöte 1 1/3‘
7. Scharffzimbel IV-V
8. Dulzian 16‘
9. Holzkrummhorn 8‘
10. Tremolo
11. Zimbelstern

Schwellwerk (II)

12. Liebl. Gedackt 16′
13. Prinzipal 8′
14. Gamba 8′
15. Schwebung 8′
16. Koppelflöte 8′
17. Oktave 4′
18. Blockflöte 4′
19. Gemshorn 2′
20. Sesquialtera 2fach
21. Oktave 1′
22. Kornett
23. Mixtur 6fach
24. Bärpfeife 16′
25. Oboe 8′
26. Tremolo
27. Koppel III/II

Hauptwerk (I)

28. Quintadena 16′
29. Prästant 8′
30. Rohrflöte 8′
31. Oktave 4′
32. Spitzflöte 4′
33. Nasard 2 2/3′
34. Waldflöte 2′
35. Rauschpfeife 2fach
36. Mixtur 5fach
37. Trompete 8′
38. Tremolo
39. Koppel II/I
40. Koppel III/I

Pedal

41. Prästant 16′
42. Subbaß 16′
43. Quinte 10 2/3′
44. Oktave 8′
45. Gedacktbaß 8′
46. Choralflöte 4′
47. Nachthorn 2′
48. Hintersatz 5fach
49. Posaune 16′
50. Trompete 8′
51. Clarine 4′
52. Koppel I/P
53. Koppel II/P
54. Koppel III/P

Mechanische Spieltraktur, elektrische Setzeranlage

Disposition der Chororgel
Hauptwerk

Gedackt 8‘
Prinzipal 4‘
Oktave 2‘
Quinte 1 1/3‘
Oktävlein 1‘

Unterwerk

Regal 8‘
Rohrflöte 4’

Zimbelstern

Tremulant
3 Koppeln

 

Kirchengemeinde St. Marien, An der Marienkirche 21, D-24768 Rendsburg

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchengemeinde St. Marien (Rendsburg)

Stadt Rendsburg

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Schlosskapelle auf Schloss Gottorf, Schleswig (D)

 

Orgel der Schloßkapelle von ca. 1560

Die Gottorfer Orgel wurde ursprünglich für die alte Gottorfer Schlosskapelle errichtet. Ihr reich geschnitztes Gehäuse ist auf das Jahr 1567 datiert und wurde von dem Husumer Bild-schnitzer Johann von Groningen angefertigt. Nach der Fertigstellung der neuen Kapelle im Nordflügel wurde die 1590 auf die neue Orgelempore überführt, wo sie noch heute steht. Zu diesem Anlass wurde das Orgelwerk von dem Lübecker Orgelbauer Gotschalk Burchert reno-viert, 1625/26 wurde es von dem Gottorfer Hoforganisten Franz Hecklauer erweitert. Nach einer Reihe von  Eingriffen und Veränderungen in den folgenden Jahrhunderten wurde die Orgel in den Jahren 1997 bis 2004 von dem dänischen Orgelbauer Mads Kjersgaard grundle-gend restauriert und in der Disposition des 17. Jahrhunderts rekonstruiert, so dass sie heute wieder als höfische Orgel des Frühbarock erklingt.

Da die Kapelle unmittelbar neben dem Hirschsaal, dem Festsaal des Schloss liegt, ist anzu-nehmen, dass die Orgel nicht nur bei Gottesdiensten gespielt wurde, sondern auch bei der übrigen Hofmusik zum Einsatz kam. Die Musikliteratur bietet durchaus Beispiele für den Einsatz der Orgel in „weltlicher“ Musik, und die unmittelbare Nähe des Hirschsaals und be-sonders des ehemaligen Musikantenerkers im Hirschsaal erlaubt den Blickkontakt zur Orgel.
Die Schloßkapelle selbst ist bis heute der am besten erhaltene Raum von Schloss Gottorf, da sie immer für Gottesdienste genutzt wurde. Ihre reiche Ausstattung aus der Spätrenaissance spiegelt noch heute die Pracht der einstigen herzoglichen Residenz, an der auch die Musik eine große Rolle spielte.

 

Hauptwerksgehäuse 1567, Rekonstruktion Mads Kjersgaard 2004, II 17

Oberwerk (C, D, E, F, G-c’’’)
 

Principal 8’
Gedact 8’
Prästant 4’
Spielflöte 4’ (Baß – C-h)
Querpfeife 4’ (Diskant – c’-c’’’)
Nasat 3‘
Octava 2’
Mixtur III
Krumhorn 16’
Dulcian 8’

Positiv (C, D, E-c’’’)
 

Quintadena 8’
Gemshorn 8’ (Diskant – a-c’’’)
Offenflöte 4’
Rohrflöte 2’
Sedecima 1’
Sesquialtera II ab a
Regal 4’

Videregående links – Weiterführende Links:

Orgelbyggare Mads Kjersgaard

Schloss Gottorf

Stadt Schleswig

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St. Petri Dom, Schleswig (D)

Die Orgeln im Dom zum Schleswig

In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurden erstmals Orgeln am Dom erwähnt, wo im Dom die Hauptorgel stand, ist allerdings unbekannt. Um 1555 wird von einem Orgelneubau berichtet, 1610 fand eine kostspielige Erneuerung statt. Auf den Stand von 1610 geht die heutige Orgel in ihrer Grundanlage zurück. Das eichene Balkengerüst, sowie Teile des Prospekts stammen aus dieser Zeit. Ein Rückpositiv muss hier bereits bestanden haben, denn es wurde 1684 erneuert. Aus diesem Werk stammen wahrscheinlich die Pfeifen der Spitzflöte 4′, die auch im Rückpositiv der jetzigen Orgel stehen. 1701 bis 1705 wurde die Domorgel wieder erneuert. Sie besaß auf zwei Manualen und Pedal 29 Stimmen, von denen 15 im Rückpositiv standen und nur jeweils 7 im Hauptwerk und Pedal. Bereits 20 Jahre später erweiterte man das Hauptwerk um 4, und in der Folge das Pedal um 5 Stimmen. Die Prospektgestaltung in Form und Farbe aus den Jahr 1701 wurde an der Orgel von 1963 wieder hergestellt.

Vollständiger Text auf der Internetseite des St Petri Doms

 

Disposition

Die restaurierte und erweiterte Marcussenorgel im Schleswiger Dom (seit 2010)

Das jetzige Instrument erlaubt aufgrund seiner größeren Grundtönigkeit, Dynamik, Farbigkeit und verschmelzungsfähigen Mischfähigkeit die Interpretation der klassischen Orgelliteratur ebenso wie die Gestaltung sinfonischer Klänge von großer Kraft, von dunkler Schwere bis zu brillanter Leichtigkeit.

I. Rückpositiv II. Hauptwerk III. Schwellwerk (neu) IV. Brustwerk

Prinzipal 8′

Rohrgedackt 8′
Quintade 8′
Oktave 4′
Spitzflöte 4′
Oktave 2′
Waldflöte 2′
Quinte 1 1/3′
Sesquialtera 2f.
Scharf 5-6f.
Dulzian 16′
Krummhorn 8′
Zimbelstern (neu)

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′
Spitzflöte 8′
Oktave 4′
Nachthorn 4′
Quinte 2 2/3′
Oktave 2′
Mixtur 5-6f.
Scharf 3f.
Fagott 16′
Trompete 8′

Bourdon 16’

Diapason 8′
Doppelflöte 8′
Gambe 8′
Vox coelestis 8′
Fugara 4′
Flûte 4′
Nazard 2 2/3′
Piccolo 2′
Tièrce 1 3/5′
Mixtur 4f.
Basson 16′
Trompete 8′
Oboe 8′
Sub-/Superkoppel

 


Spitzgambe 8′

Gedackt 8′
Prinzipal 4′
Rohrflöte 4′
Nasat 2 2/3′
Prinzipal 2′
Blockflöte 2′
Terz 1 3/5′
Sifflöte 1′
Mixtur 3f.
Glockenzimbel 3f.
Regal 16′
Vox Humana 8′
Regal 4′
Pedalwerk

Untersatz (neu) 32′

Principal (neu) 16′
Subbass (neu) 16′
Oktavbass 8′
Gedecktbass 8′
Oktave 4′
Koppelflöte 4′
Nachthorn 2′
Rauschquinte 3f.
Mixtur 5f.
Posaune 32′
Posaune 16′
Trompete 8′
Zink 4′ 

 

 

Erbaut 1963 von der Orgelbauwerkstatt
Marcussen & Sohn, Apenrade.
Erweitert und restauriert 2010 von der
Orgelbauwerkstatt Karl Schuke, Berlin.

Register: 65 Register auf vier Manualen und Pedal
Tonumfang: Manuale C – g’’’, Pedal C – f’

Spielhilfen, Traktur, Technik:
Elektr. Koppeln: III-II, III-I, III-16
, III-4
Mechanische Koppeln: IV-II, I-II, IV-P, II-P, I-P
Mechanische Schleifladentraktur, duale Registertraktur,
elektronische Setzeranlage mit 300.000 Speicherplätzen, USB-Anschluss, Balanciertritt für Schwellwerkstüren mit zusätzlichem Balanciertritt für Registranten und Crescendo-Walze mit Zahlenskala
(4 Crescendi einstellbar mit 30 oder 60 Positionen)

Tremulanten für RP, BW und SW

 

Die Disposition der Marcussen-Orgel von 1963
I. Rückpositiv: II. Hauptwerk: III. Brustwerk:
Prinzipal 8’
Oktave 4’
Oktave 2’
Quinte 1 3/5’
Sesquialtera 2fach
Scharff 5-6fach
Rohrgedackt 8’
Quintadena 8’
Spitzflöte 4’
Waldflöte 2’
Dulzian 16
Krummhorn 8’
Tremulant 

 

 

 

Prinzipal 8’
Oktave 4’
Quinte 2 2/3’
Oktave 2’
Mixtur 5-6fach
Scharff 3fach
Zimbel 3fach
Gedacktpommer 16’
Spitzflöte 8’
Nachthorn 4’
Fagott 16’
Trompete 8′ 

 

 

Spitzgambe 8’
Prinzipal 4’
Oktave 2’
Mixtur 3fach
Glockenzimbel 3fach
Gedackt 8’
Rohflöte 4’
Nasat 2 2/3’
Blockflöte 2’
Terz 1 3/5’
Sifflöte 1’
Vox Humana 8’
Oboe 8’
(seit 1983, ursprüngl. Regal 16’)

Regal 4’
Tremulant
Pedal:

Prinzipal 16’

Oktave 8’
Oktave 4’
Rauschquinte 3fach
Mixtur 5fach
Subbaß 16’
Gedackt 8’
Koppelflöte 4’
Nachthorn 2’
Posaune 32’
Posaune 16’
Trompete 8’
Zink 4′ 

 

 

Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registrieranlage elektro-pneumatisch.
Technische Spielhilfen: 2 Manualkoppeln, 3 Pedalkoppeln, 2 freie Kombinationen und einzeln
schaltbare Supplementkombination, Registerschweller, Schwelltritt für die Schwelltüren des Brustwerks.

 

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Kirchlein am Meer, Schobüll (D)

 

I. Manual II. Manual Pedal:
Principal 8’
Hohlflöte 8’
Oktave 4’
Quinte 2 2/3’
Oktave 2’
Mixtur 2-3f.
Terz 1 3/5’
Mixtur 3f.
Metallgedackt 8’
Salizional 8’
Gedacktflöte 4’
Waldflöte 2’
Quinte 1 1/3’
Dulzian 8’ 

Tremulant

Subbaß 16’
Prinzipal 8’
Oktave 4’
Trompete 8’ 

Koppeln: II/I, I/P., II/P.
Manual: C-f’’’
Pedal: C-f’

Jehmlich 2002

 

Kirchlein am Meer, Heideweg 1,D-25875 Schobüll

Videregående links – Weiterführende Links:

Orgelbau Jehmlich

Kirchlein am Meer

Ortsprofil Schobüll

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St. Jakobi, Schwabstedt (D)

Die Orgeln von St. Jakobi zu Schwabstedt

I. Die Orgel von 1615

Entsprechend der damaligen Bedeutung von Schwabstedt als Bischofssitz besaß die Kirche schon früh eine Orgel, bereits vor 1577 soll eine solche vorhanden gewesen sein.
Nähere Informationen darüber sind wohl nicht mehr in Erfahrung zu bringen.
Die zweite Orgel war ein Geschenk Herzog Ulrichs. Diese Orgel wurde 1615 vom dänischen Orgelbauer Johann Lorenzen erbaut und 1616 feierlich eingeweiht. An dieser Orgel wurde später Nicolaus Bruhns von seinem Vater Paul im Orgelspiel unterrichtet.

 

Die zu Bruhns Zeiten bestehende Lorenzen-Orgel hatte folgende Disposition:

Hauptwerk   Rückpositiv   Pedal  
Prinzipal 8′ Gedackt 8′ Subbaß 16′
Quintatön 8′ Harfentöne 8′ Oktave 8′
Oktave 4′ Prinzipal 4′ Posaune 16′
Rohrflöte 4′ Quintatön 4′ Trompete 8′
Quinte 22/3 Oktave 2′    
Mixtur 3-5f. Quinte 11/3    
Trompete 8′ Scharf 3f.    
Regal 8′        
           

 

II. Die Orgel von 1888

Im Jahr 1888 wurden ein neues Werk und ein neuer HW-Prospekt von Marcussen und Sohn, Apenrade, erbaut. Der Prospekt des Rückpositivs von 1615 blieb erhalten, ebenso der Zimbelstern mit vier Glöckchen. Das Rückpositiv blieb leer, also ohne Pfeifen.

Die Disposition der Marcussen-Orgel:

Hauptwerk   Schwellwerk   Pedal  
Bordun 16 Gedackt 8′ Subbaß 16′
Prinzipal 8′ Viola die Gamba 8′ Prinzipal 8′
Salizional 8 Rohrflöte 4′    
Rohrflöte 8        
Oktave 4        
Superoktave 2        

Diese Orgel wurde mehrfach umgebaut, konnte aber zu keiner Zeit klanglich wirklich überzeugen.

 

III. Die heutige Orgel von 1980

Die Orgelbaufirma Rudolf Neuthor, Kiel, erhielt den Auftrag zum Neubau. Unter Wiederverwendung möglichst vieler Teile und Pfeifen der Marcussen-Orgel entstand ein gänzlich neues Orgelwerk. Die Orgel erhielt wieder – wie die Orgel von 1615 – 18 Register, verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal.

Die Disposition der Neuthor-Orgel:

Hauptwerk   Rückpositiv   Pedal  
Prinzipal 8′ Gedeckt 8′ Subbaß 16′
Rohrflöte 8′ Prinzipal 4′ Prinzipal 8′
Oktave 4′ Rohrflöte 4′ Choralbaß 4′
Koppelflöte 4′ Oktave 2′ Fagott 16′
Waldflöte 2′ Sesquialtera 1-2f.    
Mixtur 3-4f. Scharf 3f.    
Trompete 8′ Krummhorn 8′    
Ludibrien Koppeln
Zimbelstern Rückpositiv am Hauptwerk
Tremulant Hauptwerk an Pedal
Rückpositiv an Pedal  

Die heutige Orgel ist, wie ihre Vorgängerinnen auch, eine mechanische Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur.Seit dem vergangenen Jahr trägt diese Orgel den Namen des in Schwabstedt geborenen Nicolaus Bruhns.

St. Jakobi Kirchengemeinde Schwabstedt
Alte Dorfstr. 9 · 25876 Schwabstedt · Tel. 04884/201 

Kirche Schwabstedt

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St. Wilhadi, Ulsnis (D)

Zur Geschichte der Orgel in St.Wilhadi-Ulsnis:

Aus alten Rechnungsbüchern ist ein Vorgängerinstrument seit etwa 1682 belegt, dessen Gehäuse später noch Verwendung in Brodersby fand. Der Orgelneubau in Ulsnis begann 1785 durch den Itzehoer Orgelbauer Johann Daniel Busch (1735 – 1787). Er stellte im November 1786 auf der Westempore eine zweimanualige Orgel mit angehängtem Pedal fertig.
1798 wurde das Instrument durch Jürgen Hinrichsen, genannt „Angel“, aus Flensburg von der West- auf die Ostempore versetzt und durch ein eigenständiges Pedalwerk erweitert. Weitere Arbeiten wurden in den Jahren 1838, 1871 und 1892/93 durch Marcussen (Apenrade) durchgeführt. Desweiteren erfolgte 1930 eine Veränderung durch Furtwängler und Hammer (Hannover). Um die Orgel auf normale Kammertonhöhe tiefer zu stimmen, wurde der Tonumfang verändert. Damit nicht alle Pfeifen auf den Windladen umgestellt werden mussten, entschied man sich für eine Veränderung der Tastenanordnung. So begannen die Manuale mit D statt mit C, in der hohen Lage wurde cis´´´und d´´´ hinzugefügt, in der tiefen Dis entfernt. Fis wurde an fis ° angehängt und das C konnte von der Taste Dis angespielt werden. Damit wurde die „Originalität dieser Orgel (…) in misslicher Weise gestört!“ (Immo Wesnigk).
Eine weitere Veränderung des Instruments erfolgte 1956 durch Brandt (Quickborn), der mehrere neue Register einfügte und eine neue Balganlage erstellte.
Mit der Orgelrestaurierung 2002 – 2003 durch die Orgelbaufirma Paschen (Kiel) entschied sich die Kirchen-gemeinde für eine Restaurierung unter Beibehaltung der zuletzt vorhandenen Disposition (Betreuung: KMD i. R. Immo Wesnigk, Eckernförde).

Die Windladen (Busch/Angel) wurden mit größter Sorgfalt restauriert, die Manualklaviaturen (Busch) in ihren Originalzustand zurückgeführt und der Knochenbelag des oberen Manuals restauriert sowie der Zelluloidbelag (Marcussen?) des unteren Klaviers ebenfalls durch Knochenbelag ersetzt.
Die Registertraktur der Manualwerke überarbeitete man und die des Pedalwerks wurde neu erstellt. Im Hauptwerk und im Pedalwerk ersetzte man die Principal 8´-Register durch neue Zinnpfeifen. Neu angefertigt wurde außerdem ein Mixtur-register (HW), da sich das alte Register aus Pfeifen unterschiedlicher Herkunft zusammensetzte und man den Klang insgesamt als zu „scharf“ erachtete.
In fünf Manualregistern waren überwiegend bzw. teilweise Pfeifen von Johann Daniel Busch vorzufinden, zwei Pedalregister stammten von Jürgen „Angel“. Das gesamte Pfeifenwerk wurde sehr sorgfältig wiederhergestellt. Da einige Pfeifen aber in sehr schlechtem Zustand waren, mussten diese ersetzt werden –  somit erhielt die Orgel 298 neue Pfeifen.
Die Balganlage wurde teilweise erneuert und in einen Raum unter der Orgel versetzt. Eine Rekonstruktion der historischen Keilbalganlage konnte aus Kostengründen (noch) nicht erfolgen.
Der Wiedereinbau der Werke begann im Februar 2003 und wurde mit der Stimmung im April 2003 abgeschlossen.

Weitere Informationen über die St. Wilhadi-Kirche finden Sie im Faltblatt über die Kirchengemeinde Ulsnis im Internet: www.gunneby.de/ort/kirche

(Text: J.T. Möller/2003, J. Beck/rev.2011)

 

 

Disposition: Johann Daniel Busch-Orgel
Hauptwerk (oberes Manual)    C, D, Dis – c“‘
Prinzipal 8` (neu)
Oktave 4` (Busch)
Oktave 2` (Marcussen?)
Sesquialtera (2f) (Busch)
Mixtur (3f) (neu)
Nebenwerk (unteres Manual)    C, D, Dis – c“‘
Gedackt 8′ (Busch)
Trompete 8′ (Busch)
Flöte 4′ (Busch)
Waldflöte 2′ (?)
Quinte 1 1/3 ‚ (Brandt)
Zimbel (2f) (Brandt)
Pedalwerk C, D, Dis – d‘
Subbass 16′ (Brandt)
Posaune 16′ (Angel)
Principal 8′ (neu)
Trompete 8′ (Angel)
Oktave 4′ (Brandt)
Nachthorn 2′ (Brandt)
Rauschpfeife (3f) (Brandt)
Zimbelstern (in C, Busch/Brandt)
Manualschiebekoppel HW an NW
Tremulant für das gesamte Werk
Stimmung: a‘ = 440 Hz
954 Pfeifen
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St. Nicolai, Westerland auf Sylt (D)

Um den Ruf des Kurortes auch von Seiten der Kirchengemeinde zu stützen, erhielt St. Nicolai eine große Orgel. Die alte Marcussen-Orgel wurde 1963 ersetzt und neu von der Firma Kemper Lübeck gebaut. Sie besitzt drei Manuale und 33 Register.

1990 wurde die Orgel von der Firma Neuthor nach gründlicher Überholung neu intoniert. Die Freunde guter Musik schätzen besonders die gute Akustik von St. Nicolai. Sie bildet nicht nur in der Saison mit ihren Konzerten einen kulturellen Schwerpunkt. 1989 wurde die Chororgel, ein Schmuckstück neben dem Altar, eingeweiht. Die ausschließlich aus Spenden finanzierte Orgel wurde von der Firma Neuthor Kiel gebaut und hat sieben Register. Bei großen Aufführungen, bei Amtshandlungen und Konzerten ist ihr Klang zu hören.

 

Disposition der Orgel
erbaut von der Firma E. Kemper & Sohn, Lübeck, um 1965

Hauptwerk
(I. Manual) 

Quintatön 16’
Prinzipal 8’
Spitzgedackt 8’
Gambe 8’
Oktave 4’
Gedackt 4’
Waldflöte 2’
Rauschpfeife 2 f.
Mixtur 4 f.
Trompete 8’
OW/HW
BW/HW

Oberwerk
(II. Manual) 

Rohrflöte 8’
Grobflöte 4’
Strichflöte 4’
Gemshorn 2’
Sifflöte 1’
Terzian 2 f.
Scharff 4 f.
Dulcian 16’
Oboe 8’
Tremulant
BW/OW

 

Brustwerk
(III. Manual) 

Gedackt 8’
Rohrflöte 4’
Prinzipal 2’
Quinte 1 1/3’
Zimbel 2 f.
Doppelregal 8’
Tremulant

Pedal

Subbaß 16’
(Schweller II)
Oktavbaß 8’
(Schweller III)
Gedackt 8’
(Walze)
Flöte 4’
Nachthorn 2’
(3 freie Kombinationen)
Rauschwerk 5 f.
(2 freie Pedalkombinationen)
Posaune 16’
(Tutti)
Clarine 4’

HW/Ped
(Schleifladen mit mechanischer Spieltraktur, elektrischer Registertraktur und Koppeln)
BW/Ped

Manualumfang: C – g3, Pedalumfang: C – f1

 

Videregående links – Weiterführende Links:

St. Nicolai, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Westerland


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St. Nicolai, Eckernförde (D)

Die klangschöne Heßler-Orgel, mit 3 Manualen, insgesamt 37 klingenden Registern und annähernd 2500 Pfeifen, wurde 1762 von Hans Georg Heßler gebaut.
Das Instrument hat im Laufe seiner Geschichte manche Umbauten, Veränderungen und Erweiterungen erfahren. Während des Ersten Weltkrieges mussten die historischen Prospektpfeifen sogar für Rüstungszwecke abgegeben werden. 1930 wurde die Orgel unter Mitwirkung von Hans Henny Jahnn umgestaltet. Die obere Empore, auf der die Orgel stand, wurde entfernt und das historische Gehäuse vergrößert. Die Orgel erhielt ihren neuen Platz auf der unteren Empore. Es folgten weitere technische Reparaturen und Restaurierungen durch verschiedene bekannte Orgelbauer.

Kieler Str. 73, D- 24340 Eckernförde

Weiterführende Links – Videregående links:

St. Nicolai Kirche

Disposition der Heßler-Orgel (1762)
Pedal
Subbaß 16‘
Prinzipal 8‘
Gedackt 8‘
Oktave 4‘
Nachthorn 2‘
Rauschpfeife 4f
Posaune 16‘
Trompete 8‘
Klarine 4‘
Hauptwerk
Quintatön 16‘
Prinzipal 8‘
Gedackt 8‘
Oktave 4‘

Flöte 4‘

Quinte 3‘

Terz 1 3/5

Oktave 2‘

Mixtur 4-6f

Zimbel 2f

Trompete 8‘

Tremulant

Brustwerk
Rohrflöte 8‘
Prinzipal 4‘
Spitzflöte 4‘
Oktave 2‘
Terzian 2f
Scharf 3f
Krummhorn 16‘
Regal 8‘
Tremulant
Schwellwerk
Quintade 8‘
Salizet 8‘
Gemshorn 4‘
Nasat 2 2/3
Rohrflöte 2‘
Terz 1 3/5‘
Blockflöte 1‘
Scharf 4f
Krummhorn 8‘
Tremulant

Koppeln:  HW/P    SW/P     BW/HW    SW/HW

 

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Ansgar Kirke, Flensburg (D)

Ansgar Kirke er den danske kirke i Flensborg Nord, Kobbermølle, Klus og Nyhus.
Kirken blev indviet d. 3. nov. 1968. A. P. Møllers Fond har skænket kirken med tilhørende menighedshus og præstegård. Kirkens arkitekter er Kay Fisker (1893-1965), Robert Duelund Mortensen og Svend Høgsbroe.
Kirkebygningen fremstår som en både moderne og klassisk kirke med inspiration fra især Ketting, men også Notmark Kirke på Als og har i sit indre et stilrent, lyst kirkerum.

 

 

Disposition
Orgel: P. Bruhns Orgelbyggeri, 1968 – 21 Register, 2 Manuale und Pedal
Disposition: Professor Aksel Andersen
Intonation: Adolf Wehding
Hovedværk:

Principal 8´
Spilfløjte 8´
Oktav 4´
Gedaktfløjte 4´
Oktav 2´
Mixtur 3-4 fag
Trompet 8´

Svelleværk:

Spidsgamba 8´
Rørgedakt 8´
Viola di Gamba 4´
Rørfløjte 4´
Tværfløjte 2´
Kvint 1 1/3´
Scharf 2-3 fag
Oboe 8´
Tremulant

Pedal:

Subbas 16´
Prinipal 8´
Gedakt 8´
Gedaktpommer 4´
Oktav 2´
Fagot 16´

Ansgar Kirke, Apenrader Straße 25, 24939 Flensburg
Tel.: 0461 43376Ansprechpartner: Peter Elkjær Petersen (pep@petersen.mail.dk)

Videregående links – Weiterführende Links:

Ansgar Kirke, Flensborg

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Christuskirche, Niebüll (D)

Aus der Geschichte des Orgelbaus der Christuskirche Niebüll

„Unter dem Vorsitz der Herren Kirchenältesten Herrn Pastor Ove Göttsche, Herrn August Lindner, Herrn Christian Brinkling, Herrn Heinrich Hartwigsen und Herrn Christian Saßen wurde die hiesige Orgel in den Monaten März und April im Jahre 1920 einer gründlichen Reinigung und Stimmung unterzogen, welche durch die Firma Marcussen und Sohn, Orgelbau-Anstalt in Apenrade, ausgeführt wurde.
Niebüll, den 20. April 1920“ (Notiz im Orgelgehäuse)

Eine Orgel ist seit dem Kirchenneubau der Christuskirche Niebüll im Jahr 1729 nachweisbar, wahrscheinlich ein Werk von Pellworm oder Königsbüll/Nordstrand.
Im Jahre 1850 erbaute der Schleswiger Orgelbauer Cornells ein Werk mit 2 Manualen, Pedal und 16 Registern. Dieses Instrument war störanfällig, sodass der Kirchenvorstand die Firma Marcussen, Apenrade,
1896 mit dem Bau einer neuen Orgel mit 2 Manualen, Pedal und 14 Registern im heute noch vorhandenen Gehäuse beauftragte.
Um 1960 tauschte Orgelbauer Tolle, Preetz, einzelne Register aus.
Die Orgel wurde 1970 für die Kirchenrestaurierung komplett aus- und eingebaut.
1972 erweiterte Orgelbauer Paschen, Kiel, die Orgel unter Verwendung alter Pfeifen, die auch umgesetzt wurden  – z. B. das Trompetenregister vom Manual in das Pedal – auf 21 Register.  Den Spieltisch verlegte man auf die Prospektseite.
2009 erfolgte eine Generalreinigung und Neu-Intonation der Orgel durch die Fa. Quathamer, Bordesholm.

 

Marcussen, Apenrade  1890
Umbau Paschen, Kiel  1972
unter Verwendung alten Pfeifenmaterials und des Originalprospektes

Hauptwerk C – f’’’’ Schwellwerk C – f’’’’ Pedal: C – f’
Prinzipal 8’
Gedackt 8’
Oktave 4’
Flöte 4’
Quinte 2 2/3
Mixtur 4fach
Trompete 8’
Gedackt 8’
Prinzipal 4’
Flöte 4’
Oktave 2’
Sesquialter 2fach
Scharff 3-4fach
Oboe 8’
Subbass 16’
Prinzipal 8’
Gedackt  8’
Hintersatz 4fach
Posaune 16’
Trompete 4’

Zwei freie Kombination, Tutti, Zungen ab
Koppel: II/I,  I/Pedal, II/Pedal
Manualtraktur mechanisch, Registertraktur elektro-pneumatisch

Christuskirche, Kirchenstr. 6, D-25899 Niebüll

Videregående links – Weiterführende Links:

Niebüll – Kirchengemeinde

Paschen Kiel Orgelbau

Stadt Niebüll

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St. Dionysius, Joldelund (D)

Die Orgel steht auf 8’-Prinzipalbasis. Die Prinzipale bilden das kraftvolle Rückgrat des Klanges.  Sie gibt es in verschiedenen Höhenlagen. 8’ ist die Normallage, 4’ erklingt eine Oktave höher, 2’ nochmals eine Oktave höher. Der Prinzipalchor der neuen Orgel besteht aus Prinzipal 8’, Oktave 4’, Oktave 2’ und der Klangkrone Mixtur. Bei der Mixtur erklingen bei jedem Ton gleichzeitig 3 Pfeifen.

Eine Solostimme in 8’-Lage ist das Salicional. Es ist sehr eng im Durchmesser und erinnert im Klang an ein Streichinstument. Das Flötengedackt 8’ ist eine Grundstimme, die nur halb so lang ist wie ein Prinzipal, da die Pfeifen oben geschlossen (gedeckt) sind. Die Pfeifen dieses Registers sind aus Eiche. Die Flöte 4’ ist als überblasende Flöte gebaut. Sie hat die Länge eines 8’ und ist mit einem Überblasloch versehen. Daher klingt sie eine Oktave höher. Das Nasard 2 2/3’ ist eine Aliquotstimme. Spielt man ein C, erklingt ein G, also die Quinte. Das Nasard füllt den Obertonaufbau oder kann mit einer Grundstimme als Soloregistrierung eingesetzt werden. Die Pfeifen der Register des zweiten Manuals sind mit den entsprechenden des ersten Manuals identisch und über eine technische Raffinesse entweder im ersten oder im zweiten oder auch in beiden Manualen gleichzeitig registrierbar. Das Register Subbass 16’ ist das Grundregister des Pedals. Zum Pedal können über die entsprechenden Koppeln die im jeweiligen Manual gezogenen Register gespielt werden. Außer den beiden genannten Holzpfeifenregistern sind alle anderen Pfeifen aus einer Legierung von Zinn und Blei, wobei der Zinnanteil 60% beträgt. In der Orgel stehen insgesamt 578 Pfeifen.

 

Disposition der Orgel

Manual (I) C-g “‘

Prinzipal 8′
Salicional 8′
Flötengedackt 8′
Oktave 4′
Flöte 4′
Nasard 2 2/3′
Oktave 2′
Mixtur

Manual (II) C-g“‘

Salicional 8′
Flötengedackt 8′
Flöte 4′
Oktave 2′

Pedal C-f‘

Subbass 16′

Koppeln I/P   II/P

Mittelstraße,  D-25862 Joldelund

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St. Matthäus, Medelby (D)

Die Orgel in der St. Matthäus Kirche ist eine pneumatisch gesteuerte Orgel aus dem Jahre 1895 – gebaut von der Firma Firma Marcussen & Sohn aus Apenrade.
Die Orgel steht im Westschiff ebenerdig. Im Laufe der Jahre wurde sie durch die Firma Kemper umgebaut und saniert. Windräder wurden als Schleifladen eingebaut. Die große Sanierung ist durch einen Wasserschaden nötig gewesen. Von der ursprünglichen Orgel wurden das Orgelgehäuse samt Prospektpfeifen und ein Register verwendet.

Bei der Reinigung der Orgel im September 2011 konnte man noch viele alte Pfeifen der Firma Marcussen finden, so dass der alte Klang der Marcussen Orgel erhalten geblieben  ist. Die kleine Orgel mit ihren zwei Manualen und 13 Registern hat einen wunderschönen Klang, so dass auch Fachleute den Klang und diese Orgel lobend erwähnen.

St. Matthäus, Norderstraße 12, D – 24994 Medelby

Weiterführende Links – Videregående links:

St Matthäus, Medelby

 

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St. Marien, Boren (D)

Die St. Marien-Kirche wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet.
Die 20-Registerorgel wurde 1998 von Lothar Banzhaf gebaut.

Disposition der Orgel
Hauptwerk (C-g’’’)

1. Prinzipal 8 ´
2. Rohrflöte 8´
3. Octave 4´
4. Holzflöte 4´
5. Octave 2´
6. Gemshorn 2´
7. Mixtur 3fach 1 1/3´
8. Dulzian 8´
(9. Zimbelstern)

Schwellwerk

1. Gedackt 8´
2. Flöte 4´
3. Quinte 2 2/3´
4. Prinzipal 2´
5. Terz 1 1/3´
6. Regal 8´
Tremulant

Pedal

1. Subbass 16´
2. Prinzipal 8´
3. Gedackt 8´
4. Oktave 4´
5. Trompete 8´

St. Marienkirche
24392 Boren, Deutschland 

Weiterführende Links – Videregående links:

St Marien, Boren

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St. Dionysius, Rodenäs (D)

 
Erbauer: Fa. Kemper & Sohn, Lübeck, 1961 

Disposition

Manual (C-f’’’)

Gedackt 8’
Rohrflöte 4’
Prinzipal 2’
Scharff 3-fach

Pedal (C-d’)

Brüstungspositiv

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rodenäs, St. Dionysius,
Kirchenweg 13,  D-25927 Neukirchen bei Niebüll

Jochen Seeger: Organist in Klanxbüll, Rodenäs,
Aventoft und Neukirchen bei Niebüll

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchengemeinde Neukirchen
(mit kleinem Video mit dem Glockengeläut der Kirche
sowie den Gottesdiensten und anderen Terminen)

Film über die Kirche im Internet auf www.youtube.com – Rodenäs Kirche

 

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Christuskirche, Husum (D)

 

I. Manual C – g’’’ II. Manual C – g’’’ Pedal: C – g’
Bourdon 16’
Montre 8’
Flûte harm. 8’
Bourdon    8’
Prestant 4’
Doublette 2’
Cor de Nuit 8’
Viole de Gambe 8’
Voix célèste 8’
Flûte octaviante 4’
Ba. et Hautbois 8’
Bourdon 16’
Transmission I. ManualTremulant:
Auf alle Werke wirkend
Vom Spieltisch in der Geschwindigkeit regulierbar

Ev.-luth. Christus-Kirchengemeinde
Christuskirche, Bonhoefferweg 1, D-25813 Husum

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Danske Kirke, Husum (D)

Om Kirken i Husum

Kirken er skænket af „A. P. Møller og hustru Chastine McKinney Møllers Fond til Almene Formål“. Bygningen og dens inventar er tegnet arkitekt Alan Havsteen-Mikkelsen. Grundstenen blev lagt i september 1990.  Indviet 10.02.1991.

Den korte, brede, ottekantede teglstensbygning med det sortglaserede sadeltag, det klinkbyggede loft og de de runde vinduer (koøjer) er tænkt som et skib – måske Noahs ark?

Fløjaltertavlen er malet af den færøske maler, Zacharias Heinesen. Motivet er „Jesus stiller stormen på Genesareth Sø“. Når tavles lukkes i fastetiden fremkommer motivet „Nedtagelsen af korset“.

Krucifikset på altret er skænket af Hendes Majestæt Dronning Ingrid i 1993. Det er skåret i træ af kunstneren Sven Havsteen-Mikkelsen, belagt med bladguld og besat med 5 store ravstykker fra den jyske vestkyst. I krucifikset er kors og skikkelse et, korset er formgivet som en skikkelse og skikkelsen som et kors, hvorved enheden af Kristus og Hans gerning for os fastholdes: Kristus er et med sin død for os. De fem ravstykker symboliserer Kristi sårmærker.

Alterdugen er syet af Elfriede Geipel, Husum.

Alterkalken er massivt sølv og skænket til menigheden af Haderslev Frimenighed.

Døbefonten er en tinskål på et lille træbord. Skålen er en gave til menigheden fra Bornholm ved menighedens stiftelse i 1948.

Orglet er tegnet af Alan Havsteen-Mikkelsen og bygget i 1993 af Anders Havgaard Rasmussen, Bramminge. Det er ligesom kirken skænket af A. P. Møller Fonden.
Orglet har 7 stemmer, fordelt på to manualer og et pedal, med delte registre og med regal fast tikoblet i øverste manual. Hovedstemmen er Principal 4`. Den er bygget af nøddetræ og er samtidig orglets facadestemme. De sort tangenter er fremstillet af sjællandsk moseeg.

Kirken ejer tillige et kirkeskib, som er en model af skoleskibet „Danmark“ i størrelsesforholdet 1:50. Det er bygget af Kaj Meier, Randers og skænket til kirken af et medlem af menigheden.

Mosaikruden over indgangsdøren har som motiv Kristusskikkelsen fra den store Jellingesten. Ruden er skabt af Sven Havsteen-Mikkelsen og glarmester Mogens Freese.

Kirkeklokken hænger i en klokkestabel udvendigt i kirkens vestgavl. Klokkeverset lyder: „Thi synger lydt og sjæleglad hans menighed i allen stad: Ære være Gud i det høje!“ (DDS 218)

Solen – ikke at forglemme. Også den hører til kirkens udsmykning, når den søndag formiddag skinner ind gennem det runde vindue i Sydøstvæggen og skaber en oval solplet på gulvet lige foran altret. Det er det eneste direkte lys i kirken. Alt andet naturligt lys i kirken er indirekte lys, der kommer ind gennem de øvrige, mest nordvendte vinduer. Det giver rummet dets rolige, harmoniske karakter.

 

Text: Torben Mølgaard Jørgensen

 

Orgelbygger Anders Havgaard Rassmussen 1993
Manual I (h-c’)

Fugara 8′ (fra a)
Træprincipal 4′ (facade)
Principal 2′
Sesquialtera II (fra a: + 1 3/5′)
Bourdon 16′ (træ)
Spidsfløjte 8′
Spidsgedakt 4′

 

Manual II (h-c’)

Regal 8′ (træ)
(fast tilsluttet Manual 2)

Pedal

Bourdon 16′
(kan spilles som Subbas 16′ ved P 16′)

 

Koblinger: Manual I + II: Skydekobling. Træk/skub i klaviaturbakkerne til Manual II,
Ped. +I: fast tilkoblet Manual I; Ped. +II: via koblet Manual I + II

Bælganlægget er udført som svømmende enkeltfaltebæg.

Tempereringen er uligesvævende og lagt efter Van Biezen (modificeret).

 

 

Danske Kirke, Klaus-Groth-Str. 49, 25813 Husum
_________

 

Videregående links – Weiterführende Links:

Orgelbygger Anders Havgaard Rasmussen

Om Kirken i Husum

 

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St. Katharinen, Gelting (D)

Der Sage nach sollte die Geltinger Kirche anfangs auf der Koppel Kirchenacker zwischen Stenderup und Gundelsby erbaut werden. Die Entscheidung für den Standort in Gelting ist aber wohl durch den Herrn des Gutes Gelting getroffen worden.

Das Baujahr der Geltinger Kirche ist nicht festzustellen. Man vermutet aber, dass sie kurz nach 1300 entstanden ist. Damit gehört die sie zu den jüngeren der Landschaft Angeln. Ihren Namen hat die Geltinger Kirche zu Ehren der heiligen Katharina von Alexandrien, die Anfang des 4. Jahrhunderts den Märtyrertod starb. Ihr ist der 25. November geweiht.

St. Katharinen Kirche
Im Jahr 1793 fand ein bedeutender Umbau der St. Katharinen Kirche statt. Das großzügige Kirchenschiff blieb bestehen, jedoch wurde der Chorraum auf die Weite des Schiffes erweitert. Insbesondere die Neuerrichtung der großen, vom Bildhauer J. Schmädl gestalteten Schauwand im Chorraum verleiht der Geltinger Kirche ihre Würde und Vornehmheit.

Im Jahr 2007 wurde die Orgel, deren Pfeifen über drei sockelähnliche Wölbungen hoch emporstreben komplett restauriert.

Text: © 2014 Gelting an der Ostsee

 

Marcussen-Orgel (1894/1904)

 

Anfänge der Kirche im 14.Jahrhundert: einschiffiger Backsteinbau mit flacher, kassettierter Holzdecke und schmalerem Chor im Osten;
schlichte Landorgel auf dem „Orgelboden“ im Westen (vermutlich 6 Register ohne Pedal)

Bis 1793 an gleicher Stelle mehrere Neubauten in ähnlicher Größe

1793/94 Umbau der Kirche im klassizistischen Stil mit Vergrößerung des Chors und Schaffung einer prächtigen Schauwand; als deren Krönung neuer Orgelprospekt.

1904    Neubau einer zweimanualigen Orgel von Firma Marcussen & Sohn mit 20 Registern
unter Verwendung des vorhandenen Prospekts;
Hauptwerk, Schwellwerk, Pedal;
Schleifladen, mechanische Traktur, seitenspielig

1975    Umbau dieser Orgel in neobarocker Manier (Fa.Becker):
Hauptwerk, Brustwerk, Pedal; hinterspielig

2005    Technischer und klanglicher Zustand desolat; Stilllegung

2007    Rekonstruktion der Marcussen-Orgel in ihren Zustand von 1904
durch Orgelbau Heintz (Schiltach)/Michael Becker:; Disposition: Michael Mages
Hauptwerk, Schwellwerk (neu), Pedal; seitenspielig
20 Register in der historischen, „romantischen“ Disposition:

 

 

weiterführende Links:

St. Katharinen Kirche/Gemeinde Gelting an der Ostsee

 

2007 Rekonstruktion der Marcussen-Orgel in ihren Zustand von 1904
durch Orgelbau Heintz (Schiltach)/Michael Becker:; Disposition: Michael Mages
Hauptwerk, Schwellwerk (neu), Pedal; seitenspielig
20 Register in der historischen, „romantischen“ Disposition:
Hauptwerk
I.Manual, C-f’’’ 

Bordun     16’
Principal    8’
Doppelflöte    8’
Gambe        8’
Oktave        4’
Flöte        4’
Mixtur        III-IV
Trompete    8’

Koppeln:
II/I
I/Ped
II/Ped

Schwellwerk

 

II.Man., C-f’’’

Gedackt        16’
Geigenprinzipal    8’
Flauto            8’
Gedackt        8’
Flöte            4’
Cornett III
Tremulant

Pedal, C-f’

Subbass    16’
Principalbass    8’
Gedacktbass    8’
Oktavbass    4’
Posaune    16’

Die St.Katharinen-Kirche gilt aufgrund ihrer guten akustischen und räumlichen Bedingungen als ideale Konzertkirche.
weiterführende Links
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Orgelsafari, 23.08.2014

Sonnabend/Lørdag 8 h
„Orgelsafari“
Tagestour zu den Orgeln in Sterup (Quathamer-Orgel von 2010), Esgrus (Marcussen / 1914, pneumatische Traktur), Kappeln (Neubau Klein, Lübeck 2014) und Gelting (J.H.Angel 1794, Marcussen 1904, restauriert 2007).  Besuch der Ausstellung „Orgeln an der Nordsee – Kultur der Marschen“ in Kappeln. Fachliche Begleitung: KMD Michael Mages und Werner Schillies (Flensburger Stadtkantorate)

 

St. Marien, Rabenkirchen (D)

Die einmanualige Orgel aus dem Jahr 1697 mit Pedal befand sich auf der Westseite (Orgelbauer unbekannt).
1791 wurde die Orgel versetzt auf die Empore über dem Altar und bekam einen neuen Prospekt.
1846/47 erfolgt ein Umbau und eine Erweiterung um ein zweites Manual durch den Orgelbauer Jakobsen, Hadersleben. Neue Windladen wurden eingebaut.
1933 Reparaturarbeiten durch die Fa. Kemper aus Lübeck
1949 Wiederherstellung durch die Fa. R. von Beckrath, Hamburg
1999 Restaurierung durch die Fa. A. Führer, Wilhelmshaven, wieder einmanualig

Disposition
Manual (C-f´´´) Pedal (C-d´)
1. Prinzipal 8´
2. Gedackt 8´
3. Oktave 4 ´
4. Gemshorn 4 ´
5. Quinte 2 2/3´
6. Oktave 2´ Pedalkoppel
7. Waldflöte 2´ Zimbelstern
8. Terz 1 3/5´ – Stimmung:
auf 440 Hz, Werckmeister III
9. Mixtur 4 f 1 1/3´
10. Trompete 8´

1. Subbass 16 ´
2. Principalbass 8´
3. Oktave 4´
4. Dulzian 16 ´

 

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St. Laurentius, Tönning (D)

 

Die Orgeln der St. Laurentiuskirche in Tönning
 
Die erste Orgel, die in der Kirchenchronik erwähnt wird, stammte aus dem Jahre 1593. Über ihren Erbauer und den Stimmumfang ist leider nichts bekannt. Im Jahre 1655 zeigten sich die ersten Mängel, die vom Orgelbauer Conrad Topf beseitigt wurden.
Aus dieser Zeit stammen auch die esten Hinweise auf ein Chorpositiv. Die Lettnerempore wurde 1634/35 erbaut. Anzunehmen ist, dass dieses Positiv auf dem Lettner stand, wie von 1739 bis heute die Lettner-Orgel.
 
Die Lettnerorgel wurde bis 1848 gespielt. Beim Ausbau 1893 (wegen einer Aufführung von Haydns Schöpfung) ist sie derart beschädigt worden, „dass sie innerlich nur mehr ein Trümmerhaufen war“. 1902 ließen Nachkommen des Stifters sie durch die Orgelbaufirma Sauer äußerlich wieder herrichten. 1948 wurde durch die Firma Kemper ein neues Werk eingebaut. 1968 ist die Lettnerorgel von der Orgelbaufirma Paschen grundlegend renoviert und mit einer neuen Spielmechanik versehen worden.
 
Die große Orgel wurde 1681 vom Orgelbauer Joachim Richborn erbaut. sie besaß 28 Register, verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal. Umfangreiche Mängel durch Turmbrand, Kriegs- und Wasserschäden, machten eine gründliche Renovierung nötig, die die Orgelbauer Marcussen und Reutter 1874 ausgeführt haben. das alte Gehäuse blieb erhalten, das Rückpositiv wurde als Oberwerk hinter die Orgel verlegt, die Disposition verändert und auf 25 Register reduziert.
Die ungünstige Aufstellung des Oberwerkes, die von der Richborn-Orgel übernommene „kurze Oktave“ (Töne CIS, DIS, FIS und GIS fehlen) und ein veränderter Zeitgeschmack führten 1902 zu einem grundlegenden Neubau, den die Orgelbaufirma Sauer übernahm. Lediglich der alte Gehäuseprospekt blieb erhalten und wurde wegen der Vergrößerung der Orgel nach den Seiten hin erweitert. Die Barockorgel wandelte sich somit im Laufe der Zeit zur romantischen Orgel. 35 Register verteilten sich auf Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal. Die Spiel- und Registermechanik wurde pneumatisch betätigt.
 
Eine Änderung der Disposition und Umintonierung der Register im Jahre 1961 durch den Orgelbauer J. Düngel verfremdete das romantische Klangbild der Orgel zum Neobarock. Die pneumatische Spiel- und Registermechanik war mit der Zeit so störanfällig, dass das Erhalten des Instrumentes nur mit größtem Aufwand möglich gewesen wäre.
.
Ein Neubau der Orgel wurde beschlossen und wurde 1978 durch die Orgelbaufirma Paschen durchgeführt. 42 Register verteilen sich auf Hauptwerk, Schwellwerk, Brustwerk und Pedal. Die Spielweise ist mechanisch, die Registermechanik ist elektrisch verbunden mit einer Setzerkombination.
Um den erhaltenen Orgelprospekt von 1681 besser zur Geltung zu bringen, wurden die von der Firma Sauer  angesetzten Seitenteile etwas zurück gesetzt.

 

Disposition der Orgel (III/P 41)
    H. O. Paschen 1978
Hauptwerk (I)
Pommer 16′
Prinzipal 8′
Holzgemshorn 8′
Oktave 4′
Koppelflöte 4′
Nasat 2 2/3′
Oktave 2′
Spitzflöte 2′
Kornett 5f. ab g
Mixtur 5f. 1 1/3′
Schwellwerk (II)
Viola da Gamba 8′
Schwebung 8′
Holzgedackt 8′
Quintade 8′
Ital. Prinzipal 8′
Flute
Oktaviante 4′  
Spitzprinzipal 2′
Kornettino 2-3f.
Scharff 4-5f.
Holzdulzian 16′
Hautbois 8′
Glockenspiel f‘-d“‘
-Tremulant
Brustwerk (III)
Bleigedackt 8′
Rohrflöte 4′
Prinzipal 2′
Sesquialter 2f.
Sifflöte 1 1/3′
Oktävlein 1′
Zimbel 4f.
Cromorne 8′
-Tremulant
Pedal
Prinzipal 16′
Subbass 16′
Quinte 10 2/3′
Oktave 8′
Gedacktbass 8′
Choralflöte 4′
Nachthorn 2′
Hintersatz 4f.
Posaune 16′
Holztrompete 8′
Clarine 4“

Koppeln: SW/HW, BW/HW, BW/SW, HW/P, SW/P, BW/P
Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur,
16 Setzerkombinationen, Pleno, Tutti, Zungeneinzelabsteller, Crescendowalze, Balanciertritte für SW und BW.
Disposition: KMD A. Dressel, OBM H. O. Paschen, G. Beutling

Disposition der Letternorgel
          Manual
Gedackt 8´
Prinzipal 4´
Rohrflöte 4´
Oktave 2´
Quinte 1 1/3´
Scharf 3f.
Regal 8´
Pedal
Subbaß 16′

Koppel P / Manual, Tremulant, geteilte Lade bei h / c´
Mechanisches Regierwerk,Schleifladen, mechanische Spieltraktur.

Adresse:
Johann-Adolf-Straße 4
25832 Tönning

Weiterführende Links:
www.kirchenmusik-toenning.de
www.orgelbauverein-kotzenbüll.de

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Marienkirche, Süderlügum (D)

1904 wurde die erste Orgel durch die Firma Marcussen & Sohn eingebaut. Diese Orgel hatte eine pneumatische Traktur.
1929/1930 wurde die Marienkirche Innen und Außen komplett saniert und renoviert. Eine neue Orgel wurde durch Emanuel Kemper in Lübeck eingebaut.
1977 wurde eine neue Orgel durch die Orgelbaufirma Andreas Andresen in Kiel gebaut. In diesem Bauabschnitt wurde erst das Hauptwerk (I. Manual) sowie das Pedalwerk gebaut.
1982 wurde das Schwellwerk (II. Manual) in die Andresen-Orgel gebaut. Ebenfalls von Fa. Andresen.
2013 erklärte ein Süderlügumer Ehepaar, eine neue Orgel der Fa. Marcussen & Søn, Apenrade, stiften zu wollen.
Im Januar 2015 konnte die Kirchengemeinde Süderlügum die Andresen-Orgel an die Kirchengemeinde Norderstedt-Glashütte verkaufen. Allerdings ohne die historischen Frontteile. Diese sollen in Süderlügum wieder eingebaut werden.
Die Andresen-Orgel wurde durch den Orgelbaumeister Erbslöh, Hamburg, komplett überholt und in der modernen Kirche in Glashütte – mit einem neu gestalteten Prospekt – am Ostermontag 2015 festlich durch die Hamburger Bischöfin Fehrs geweiht.

Der Einbau der neuen Marcussen-Orgel begann im September 2015 und wurde Ende November 2015 beendet. 

 

Disposition

Hauptwerk
I. Manual C – g³

Principal 8′
Rohrflöte 8′
Oktave 4′
Spitzflöte 4′
Rohrquinte 2 2/3′
Oktave 2′
Terz 1 3/5′
Mixtur III
Trompete 8′

Brustwerk
BW II. Manual

Holzgedakt 8′
Quintatön 8′
Koppelflöte 8′
Blockflöte 4′
Quint 1 1/3′
Vox-humana 8′

Pedal C – f1

Subbaß 16′
Oktavbaß 8′
Gedakt 8′
Oktave 4′
Fagott 16′
Trompete 8′

Koppeln HW-BW, P+HW,P+BW, P+BW4′,
HW-BW Kanaltremulant, HW-BW Wipptremulant, Zimbelstern
Gehäuse aus massiver Eiche mit dem Putzhobel behandelt.
Die historischen roten Prospektteile stammen aus der Vorgängerorgel.
Keine Transmissionen.
Augustenborg-Stimmung nach Werckmeister III;
a=440hz bei 20 Grad Celsius.

Erbauer:
Marcussen & Søn, Orgelbyggeri A/S, Aabenraa / DK

Inschrift der Spendertafel:
Diese Marcussen-Orgel wurde gestiftet vom Ehepaar
Anne-Grete und Carsten Hansen, Süderlügum, Anno 2015
Darunter in Goldschrift: SOLI DEO GLORIA

 Adresse:

Kirchengemeinde Süderlügum-Humtrup
Hauptstraße 11, 25923 Süderlügum
Telefon 04663 – 207, Fax 04633 – 7568
e-Mail: suederluegum(at)kirchenkreis-nordfriesland.de

 

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St. Severin, Keitum, Sylt (D)

 Die Mühleisen Orgel

Kapitän Frödden, ein nach England ausgewandertes Mitglied einer Tinnumer Familie, schenkte 1787 der Keitumer Kirche eine Orgel mit zwei Manualen, eingerichtet vom Flensburger Instrumentenbauer Jürgen H. Angel für 700 Reichstaler. Dafür wurde eine Empore eingezogen, große Pfeifen ragten in den aufgeschnittenen Dachboden hinein. Vielfach wurde die Orgel umgebaut und erweitert auf 40 Register mit 3145 Pfeifen. Die viel besuchten Konzerte ließen aber den Wunsch nach einer Orgel aus einem Guss reifen, auf der man Musik aller Epochen spielen kann.

Eine Millionenspende, die Arbeit des Förderkreises, Erlöse aus den Konzerten des Organisten Matthias Eisenberg und viele kleine und große Gaben brachten St. Severin ans Ziel. Die alte Orgel (ohne historischen Prospekt) wurde an die Stanislaus-Kirche in Posnan/Polen gegeben. Die neue Orgel wurde von der Firma Mühleisen, Leonberg, erbaut und am ersten Advent 1999 eingeweiht. Mit 4000 Pfeifen und 46 Registern ist sie die größte Kirchenorgel in Nordfriesland. Der Orgelprospekt wurde vom Bildhauer Ulrich Lindow aus Schobüll gestaltet. Er zeigt den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis.

(Quelle: www.st-severin.de)

Dispostion der Mühleisen-Orgel
I Hauptwerk
1. Principal 8‘
2. Rohrflöte 8‘
3. Viola da
Gamba 8‘
4. Octave 4‘
5. Quinte 22/3‘
6. Spitzflöte 4‘
7. Octave 2‘
8. Mixtur IV
9. Cymbel III
10. Bourdon 16‘
11. Trompete 8‘
12. Cornet V
II Positiv
13. Principal 8‘
14. Gedackt 8‘
15. Quintadena 8‘
16. Octave 4‘
17. Rohrflöte 4‘
18. Nasat 22/3‘
19. Doublette 2‘
20. Quint 11/3‘
21. Tertia 13/5‘
22. Scharff III
23. Sieflet 1‘
24. Chalumeau 8‘
Tremulant
III Schwellwerk
25. Principal 8‘
26. Bourdon 8‘
27. Flûte harmonique 8‘
28. Viola da Gambe 8‘
29. Voix céleste 8‘
30. Flûte traversière 4‘
31. Fugara 4‘
32. Plein jeu VI
33. Piccolo 2‘
34. Trompette
harmonique 8‘
35. Hautbois 8‘
36. Clairon 4‘
37. Voix humaine 4‘
Tremulant
Pedal
38. Principalbass 16‘
39. Subbass 16‘
40. Untersatz 32‘
41. Octavbass 8‘
42. Violon 8‘
43. Octavbaß 4‘
44. Posaunenbass 16‘
45. Trompetenbass 8‘
46. Clarinbass 4‘
Cymbelstern  
Quelle: Wikipedia