Christuskirche Mürwik, Flensburg (D)

Die Orgel wurde von der Orgelbauwerkstatt Mühleisen aus Leonberg gebaut.
Die Einweihung erfolgte am 12. Januar 2003.
Im Oktober 2008 wurden die fehlenden Register Trompette harm. 8’ und
Clarine 4 ’eingebaut und am 02. November eingeweiht.

Werkstätte für Orgelbau Mühleisen (Leonberg) 2003 II/P 30
Hauptwerk I (C-g’’’)

Bourdon 16’
Principal 8’
Gamba 8’
Gedeckt 8’
Octave 4’
Spitzflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Superoctave 2 ‘
Mixtur 4 f. 1 1/3’
Trompete 8’
II/ I

Schwellwerk II (C-g’’’)

Geigenprincipal 8’
Bourdon 8’
Salicional 8’
Voix celeste 8’
Fugara 4’
Traversflöte 4’
Nasat 2 2/3’
Doublette 2’
Terz 1 3/5’
Fourniture 5 f. 2 2/3’
Trompete harm.8’
Oboe 8’
-Tremulant
II/II 16’

 

Pedal (C-f’)

Principalbaß 16’
Subbaß 16’
Octavbaß 8’
Violoncello 8’
Octave 4’
Posaune 16’
Trompete 8’
Clarine 4’
I/P
II/P

Mechanische Spiel- und Registriertraktu

 

Kirchengemeinde Mürwik, Fördestr. 4, D-24944 Flensburg

Videregående links – Weiterführende Links:

Kirchenmusik in Mürwik

Kirchengemeinde Mürwik

Orgelbauwerkstätte Mühleisen

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Heiliggeistkirche, Flensburg (D)

Heiliggeistkirche – Hellligåndskirken

 

Die Heiliggeistkirche in der Großen Straße in Flensburg stammt aus dem Jahre 1386 als Teil des Hospitals zum Heiligen Geist. Seit 1588 werden die Gottesdienste hier in dänischer Sprache gefeiert. Sie ist die Hauptkirche der Danske Kirke i Syslesvig.
Eine Orgelempore gab es schon 1640 in der Heiliggeistkirche. Die erste Orgel war ein kleines Positiv, welches Pastor Thomas Hoyer Jensen 1805 vom Amtmann von Brømbsen kaufte.
1876 wurde ein neues Instrument von Böhme og Jensen aus København angeschafft. Diese Orgel hatte 8 Register verteilt auf ein Manual und Pedal. Der Orgelprospekt (die Schauseite) war neugotisch. 1927 wurde die Orgel an die Kirche in Rylskov (Rüllschau bei Flensburg?) verkauft und durch eine größere Orgel von Zacchariassen aus Aarhus ersetzt.
Weihnachten 1975 wurde die jetzige Orgel von der Firma Peter Bruhn und Sohn aus Årslev bei Aabenraa eingeweiht. Sie hat 26 Register, verteilt auf 3 Manuale (Hauptwerk, Schwellwerk und Rückpositiv) und Pedal. Als Orgelsachverständiger hat Svend Prip, Organist am Haderslebener Dom, den Bau der Orgel begleitet. Dazu schrieb er in „Orglet“ (1/1976): „Das Schwellwerk ist unmittelbar hinter dem Hauptwerk angebracht. Die beiden Werke zeigen eine gewisse Zusammengehörigkeit. Die Disposition enthält ungewöhnlich viele Registerfamilien und Tonhöhen, wobei der französischen als auch der deutsche Barock bedacht sind, mit der Möglichkeit, auch romantische Musik zu spielen.“
Die Orgel ist in den Gottesdiensten, Amtshandlungen und Konzerten zu hören. In den Sommermonaten finden Sonnabends um 12 Uhr mehrere Mittagskonzerte mit einer halben Stunde Orgelmusik statt, in der Adventszeit sonnabends um 16 Uhr halbstündige Konzerte.

 

Disposition
P. Bruhn & Son 1975; 26 stemmer
HV:

Gedakt 16′
Principal 8′
Rørfløjte 8′
Oktav 4’
Oktav 2
Cornet III
Mixtur IV

RP:

Trægedakt 8′
Principal 4’
Rørfløjte 4′
Nasat 2 2/3′
Blokfløjte 2′
Scharf II
Krumhorn 8′

SV:

Gemshorn 8′
Salicet 4′
Tværfløjte 2′
Larigot 1 1/3′
Piccolo 1′
Trompet 8′
Vox humana 8′

PED:

Subbas 16′
Principal 8′
Quintatøn 4′
Oktav 2′
Fagot 16’

Omfang: C-g“‘, Ped.:  C-f‘
Normalkopler. Tremulanter for RP og SV
Mekanisk traktur og registratur; sløjfevindlader

Helligåndskirken, Große Straße 43

D-24937 Flensburg  

Videregående links – Weiterführende Links:

P.G Andersen & Bruhn Orgelbyggeri

Helligåndskirken Flensborg

Stadt Flensburg

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St. Nikolai, Flensburg (D)

St. Nikolai beherbergte eine der bedeutendsten Renaissanceorgeln Norddeutschlands, die der dänische Hoforgelbauer Nicolaus Maaß von 1604 bis 1609 im Auftrag des dänischen Königs Christian IV. gebaut hat.

Das Instrument wurde von 1707 bis 1709 von Arp Schnitger in ein barockes Orgelwerk umgebaut und erweitert. Der 15 Meter hohe und 7 Meter breite Prospekt der Orgel ist ein Meisterwerk des Flensburger Bilderschnitzers Heinrich Ringeringk. Noch heute gehört dieser prachtvolle Prospekt mit seinem kunstvollen Schnitzwerk und dazugehöriger Orgelempore zu den Größten in Nordeuropa.

Planlose Umbauten seit 1920 hatten das alte Instrument zerstört. Von 1997 bis 2009 verwirklichte der international renommierte Orgelbauer Gerald Woehl aus Marburg hier ein ehrgeiziges Projekt. Weltweit zum ersten Mal entstanden hinter dem in der ursprünglichen Farbigkeit restaurierten Prospekt zwei Stilinstrumente:
Im historischen Gehäuse als unverzichtbares Erbe die Klanggestalt der Schnitgerorgel von 1709 mit deren spezifischen Wesensmerkmalen – mit alter, mitteltöniger Stimmung und lebendiger, gleichsam “atmender“ Windversorgung aus drei traditionellen Keilbälgen, geeignet zur authentischen Wiedergabe der Musik des norddeutschen Barock. Der Spieltisch (3 Manuale und Pedal) befindet sich am Hauptgehäuse auf der alten Orgelempore Ringeringks.
Dahinter steht eine symphonische Orgel mit den Merkmalen der großen romantischen Orgeln, mit moderner, gleichstufiger Stimmung. Deren „Lunge“ besteht aus 8 Magazinbälgen, die das große Instrument mit dem nötigen Wind versorgen und es ermöglichen, dass die Orgel vom zartesten Pianissimo bis zum grandiosen symphonischen Tutti mit homogener und melodiebetonender Klanglichkeit erklingt. Diese zweite Orgel besitzt einen eigenen, freistehenden Spieltisch (4 Manuale und Pedal) auf der unter der Orgelempore liegenden Sängerempore.
Nach ihrer Fertigstellung besitzt St. Nikolai nicht nur wieder die größte Orgel des Landesteils Schleswig, sondern ein in seiner Art einzigartiges Instrument: Zu sehen ist der als nationales Kulturdenkmal eingestufte Prospekt aus der Renaissance. Zu hören sind eine große norddeutsche Barockorgel nach dem Vorbild Schnitgers und ein symphonisch-romantisches Instrument, inklusive Fernwerk auf dem Dachboden über dem Altarraum. So spiegelt diese Orgel in ihrer Gesamtheit, mit ihrer einzigartigen Verbindung von historischem Erbe und moderner Neugestaltung, selbst die bewegte Orgelgeschichte der letzten 400 Jahre an St. Nikolai wider.

Text: Michael Mages

 

Composition der klassischen Orgel nach
der Disposition von Arp Schnitger 1709
III/42
Rückpositiv I
 

Principal 8′
Quintadena 8′
Gedact 8′
Octav 4′
Floit 4′
Octav 2′
Sexquialtera 2f.
Mixtur 5-6f.
Dulcian 16′
Baarpfeife 8′

Hauptwerk II
 

Principal 16′
Bordun 16′
Octav 8′
Rohrflöte 8′
Octav 4′
Nasat 3′
Super Octav 2′
Mixtur 5-7f.
Cimbel 3f.
Trommet 16′
Trommet 8′
Vox humana 8′

Brustwerk III
 

Floit dues 8′
Blockfloit 8′
Octav 4′
Octav 2′
Sieflit 1,5′
Waldfloit 2′
Rauschpfeife 2f.
Scharf 4f.
Dulcian 8′
Crumphorn 8′

Pedal
 

Untersatz 16′
Octav 8′
Octav 4′
Rauschpfeife 2f.
Mixtur 5-6f.
Nachthorn 2′
Posaunen 16′
Trommet 8′
Schalmey 4′
Cornet 2′

Koppeln: Brust-/Hauptwerk, 2 Tremulanten, 2 Cimbelsterne am Rückpositiv, Spielanlage am alten Platz zwischen den Rückpositiven und Hauptgehäuse. Umfang der Manuale: C-c“‘, Pedal: C-d‘, jeweils mit kurzer Oktave, Stimmung: modifiziert mitteltönig, mech. Spieltraktur, Hängetraktur), mechanische Koppel, klassisches Windsystem mit 3 Keilbälgen.

Composition der symphonischen Orgel

VI/64
Hauptwerk I
 

Principal 16′
Bourdon 16′
Octave 8′
Rohrflöte 8′
Flute harm. 8′ (1)
Gambe 8′
Octave 4′
Quinte 2 2/3′
Super Octave 2′
Mixtur 5-7f.
Cornet 5f. 4
Trompete 16′
Trompete 8′
Trompette 8′ (11)

Positiv II
 

Principal 8′
Quintadena 8′
Gedackt 8′
Octave 4′
Flöte 4′
Octave 2′
Sesquialtera 2f.
Mixtur 5-6f.
Dulcian 16′
Trompete 8′
Baarpfeife 8′
– Tremulant schwach

Schwellwerk III
 

Quintaton 16′
Viole de Gambe 8′
Voix céleste 8′
Flute trav. 8′ (1)
Bourdon 8′
Dulciane 4′
Flute octav. 4′ (2)
Piccolo 2′ (3)
Bombarde 16′
Trompette harmonique 8′ (5)
Clairon harm. 4′ (6)
Basson-Hautbois 8′
Vox humana 8′
-Tremblant forte

IV. Manual
 

Solo (7)

 

Grand Cornet 3-8f.
Tuba harm. 8′ 9

Fernwerk (10)

Quintatön 16′
Echo Bordun 8′
Dulciana 8′
Vox angelica 8′
Echogambe 8′
Traversflöte 4′
Harmonia aetheria 3f.
Vox humana 8′
Horn 8′
-Tremulant

Pedal
 

Groß Bourdon 32′
Principal 16′
Gedackt 16′ (8)
Octave 8′
Gedackt 8′ (8)
Octave 4′
Nachthorn 2′
Rauschpfeife 2f.
Mixtur 5-6f.
Bombarde 16′
Posaune 16′
Trompete 8′
Clarine 4′
Schalmey 4′
Cornet 2′

Koppeln:
 

II-I, III-I, IV-I, III-I
I Bass Oct.koppel, III-I Bass Oct.koppel
IV-I Bass Oct.koppel, IV-I Disc. Oct.koppel
II Bass Oct.koppel, III Bass Oct.koppel
IV Bass Oct.koppel, IV Disc. Oct.koppel
I-P, II-P, III-P, IV-P, IV-P Disc.-Oct.koppel

 

Appels:

Appel I
Appel II
Appel III
Appel P

Anmerkungen:
 

1) überblasend ab f’
2) überblasend ab c’
3) über blasend ab c
4) ab c’ hochgebänkt
5) ab c’’ doppelte Länge
6) ab c’ doppelte Länge
7) über dem Hauptgehäuse

8) aus Bourdon 32′
9) horizontal, auf dem Dach des Schwellwerks, vom Hauptgehäuse verdeckt
10) elektrisch angespielt, im Schweller auf Dachboden über dem Chorraum
11) à la francaise

Freistehende Spielanlage auf der Empore. Umfang der Manuale: C-a“‘, Pedal: C-f‘, Stimmung gleichschwebend, mech. Spieltraktur (Hängetraktur), mech. Koppeln, elektr. Registertraktur, Setzer, Appels für die Zungen auf allen Werken. Symph. Windsystem mit 8 Bälgen, 2mal unterteilt im Schwellwerk und den symph. Registern und Zungen im Hauptwerk. Fernwerk elektr., rechts oben im Chor, Windlade und Pfeifenwerk von Marcussen und Sauer.

St. Nikolai Kirche, Südermarkt, D-24937 Flensburg

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Kirchengemeinde St. Nikolai

Orgelbauwerkstatt Gerald Woehl

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St. Marien, Flensburg (D)

St. Marien

Der Prospekt des Hauptwerks der Orgel wurde 1732 von Daniel Lambert Karstens geschaffen. Zwei Ecktürme mit Anschwüngen („Ohren“) flankieren den Spieltisch und das Hauptwerk, dessen Mittelturm die seitlichen Türme überragt.

Diese drei großen Türme werden von Akanthuskronen gekrönt, wobei der Mittelturm die Initialen des dänischen Königs Christian VI. aufweist. Die beiden kleineren Türme des Hauptwerks links und rechts vom Mittelturm tragen Vasen mit je drei Blüten.

Türme und Felder sind durch Akanthusschleier verhängt. Das Rückpositiv von 1983 wurde durch Schnitzwerk von S. Fuhrmann, Flensburg, dem Hauptwerk angepasst.
Die Orgel wurde 1983 von der Orgelbaufirma Marcussen & Son aus Apenrade in Dänemark erbaut. Sie hat 41 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal, zwei Schwelltritte vorne und hinten, mechanische Spieltraktur und elektrische Registratur mit 16 Setzern.

Dieser Orgelneubau unterstreicht die Bedeutung der Kirchenmusik an St. Marien, die auch die Kirche des Flensburger Bach-Chors St. Marien ist.

Nur durch Spenden vieler Flensburger Bürger wurde dieser Orgelneubau 1983 möglich.

Weiterführende Links – Videregående links

Impressionen

 

Disposition
Prospekt von Daniel Lambert Karstens (1732)
Neubau 1983 von Marcussen & Sohn (Apenrade), III/41
Hauptwerk (II)

Gedacktpommer 16’
Principal 8’
Spitzflöte 8’
Octave 4’
Blockflöte 4’
Octave 2’
Cornett 4f.
Mixtur 4-6f.
Zimbel 3f.
Trompete 8’

Schwellwerk (III)

Bordun 16’
Rohrflöte 8’
Salicional 8’
Schwebung 8’
Ital. Principal 4’
Querflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Waldflöte 2’
Terz 1 3/5’
Mixtur 6f.
Bombarde 16’
Oboe 8’
Vox humana 8’
– Tremulant

Rückpositiv (I)

Gedackt 8’
Quintatön 8’
Principal 4’
Rohrflöte 4’
Octave 2’
Sesquialterta 2f.
Sifflöte 1 1/3’
Scharff 4-5f.
Dulcian 8’
– Tremulant

Pedal

Principal 16’
Subbass 16’
Octave 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Nachthorn 2’
Hintersatz 5f.
Posaune 16’
Trompete 8’

Manualumfang: C-g’’’, Pedalumpfang: C-f’
Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur
Setzerkombinationen
St. Marien Kirche, Große Straße 58, D-24937 Flensburg

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Ansgar Kirke, Flensburg (D)

Ansgar Kirke er den danske kirke i Flensborg Nord, Kobbermølle, Klus og Nyhus.
Kirken blev indviet d. 3. nov. 1968. A. P. Møllers Fond har skænket kirken med tilhørende menighedshus og præstegård. Kirkens arkitekter er Kay Fisker (1893-1965), Robert Duelund Mortensen og Svend Høgsbroe.
Kirkebygningen fremstår som en både moderne og klassisk kirke med inspiration fra især Ketting, men også Notmark Kirke på Als og har i sit indre et stilrent, lyst kirkerum.

 

 

Disposition
Orgel: P. Bruhns Orgelbyggeri, 1968 – 21 Register, 2 Manuale und Pedal
Disposition: Professor Aksel Andersen
Intonation: Adolf Wehding
Hovedværk:

Principal 8´
Spilfløjte 8´
Oktav 4´
Gedaktfløjte 4´
Oktav 2´
Mixtur 3-4 fag
Trompet 8´

Svelleværk:

Spidsgamba 8´
Rørgedakt 8´
Viola di Gamba 4´
Rørfløjte 4´
Tværfløjte 2´
Kvint 1 1/3´
Scharf 2-3 fag
Oboe 8´
Tremulant

Pedal:

Subbas 16´
Prinipal 8´
Gedakt 8´
Gedaktpommer 4´
Oktav 2´
Fagot 16´

Ansgar Kirke, Apenrader Straße 25, 24939 Flensburg
Tel.: 0461 43376Ansprechpartner: Peter Elkjær Petersen (pep@petersen.mail.dk)

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Ansgar Kirke, Flensborg

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